Rechtschreibfehler in Büchern, ab wann wird's peinlich? - FF

Anja Druckbuchstaben | 23 Januar 2015 |



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Die heutige Frage:
Rechtschreibfehler in Büchern. Nervt es euch, habt ihr das Gefühl, dass es in den letzten Jahren mehr geworden ist? Wie viele sind für euch noch okay?


Ich kann nicht genau sagen, ob die Fehler im Laufe der Jahre wirklich mehr geworden sind, aber was mir aufgefallen ist: In E-Books finde ich manchmal eine ganze Reihe von Rechtschreibfehlern und das durchaus bei bekannten und größeren E-Book-Verlagen. 
Es ist sicherlich kein Weltuntergang, aber man überlegt sich schon, ob an der Qualität gespart wird, damit man einen günstigen Herstellpreis halten kann.
In Print-Büchern, hatte ich auch schon den ein oder anderen Rechtschreibfehler, aber das sind meistens nur Einzelfälle.
Stört mich das? Wenn sich die Fehler häufen, finde ich das schon unangenehm. Wenn 10 Fehler in einem Buch durch einfaches Lesen auffallen, dann ist das zu viel! Würde ich mal sagen =).
Bei Bookshouse habe ich kürzlich eine coole Aktion gesehen. Dort kann man sich als Vorableser registrieren, um Vorabexemplare Korrektur zu lesen. Das ist natürlich auch eine Möglichkeit =). Man bekommt dafür Gutscheine zum Kauf von Büchern. 


Eine spannende Frage für mich:
Sollte man gefundene Rechtschreibfehler vielleicht an den Verlag weiter melden? Was meint Ihr?




Kommentare:

  1. Hallo Anja :)
    Ich glaube zum Korrektur lesen bin ich dann doch zu faul, mir fallen vielleicht ein paar in den Schoß, aber wirklich nach welchen suchen möchte ich ungern. :)
    10 Fehler in einem Buch wären schon eine Schmerzgrenze, wobei es auch auf die Seitenanzahl ankommt. :)

    Deine Frage finde ich sehr interessant. Ich habe schon oft überlegt ob ich Verlage auf Fehler hinweise, aber bisher habe ich in der Richtung nichts getan. obwohl ich mir Fehler immer notiere. :)

    Wünsch dir ein schönes Wochenende,


    Liebe Grüße
    Katja

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    1. Hey Katja,

      für mein nächstes Buch nehme ich mir vor, die Fehler zu notieren und sie dann am Ende an den Verlag zu melden. Mal sehen, was dann passiert ^^

      LG
      Anja

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  2. Hi Anja,

    also ab und an mal ein Fehler, ich finde, das kann jedem passieren. Aber wenn sie sich dann mehren, dann stört das ja auch den Lesefluss... Aber melden würde ich das dann auch nicht, keine Ahnung ^^; Außer es ist ein Reziexemplar, wo das Buch noch erscheint oder so. Ich hatte da mal eines, das war falsch gedruckt, da hat sich nach einiger Zeit die Geschichte wiederholt. Das habe ich natürlich gemeldet ^^

    Hab noch einen tollen Tag ❤

    Glg
    Micha

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    1. Hey Micha,

      ich werde mir jetzt wie Katja die Fehler notieren und anschließend an den Verlag melden. Bin gespannt was dann passiert. Das wird ein Selbstversuch ^^

      LG
      Anja

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  3. Hey!
    Die Idee von Bookhouse find ich toll :D Ist zwar zeitaufwendig, aber mal eine interessanter Schritt. Fehler an den Verlag melden? Wenn es sich jetzt um ein Buch handelt, in dem das wirklich ein Problem ist, warum nicht? Die Lektoren sollen ruhig merken, dass sie keine gute Arbeit geleistet haben. :D

    Ich hab schon gelesen, dass es bei Selbstpublishern häufiger zu Fehlern kommen soll. (Ich selbst hab noch nichts davon bemerkt) Denen wäre damit sicher auch geholfen, wenn die Leser einen darauf aufmerksam machen. :)

    Liebe Grüße
    Doris

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    1. Hey Doris,

      genau deswegen mache ich das jetzt auch mal. Operation Fehlerteufel ^^

      LG
      Anja

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  4. Hi Anja!
    Ich denke, es ist ziemlich sinnvoll die Fehler an den Verlag weiter zu leiten. Ich könnte mir vorstellen, dass der Verlag die Fehler sammelt und wenn es sich lohnt, eine neue Auflage veröffentlichen - Zumindest hoffe ich das :D Selber habe ich es aber noch nie einem Verlag gemeldet, dafür waren die Fehler, die mir aufgefallen sind, zu gering.

    Liebe Grüße
    Lisa

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    1. Hey Lisa =)

      Ich werde das jetzt auch echt mal machen und anschließend berichten wie es lief =)

      LG
      Anja

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  5. Hallöchen liebste Anja,
    also ich leite immer alle Fehler an die Verlage weiter. Wenn es keiner macht, dann ärgern sich ja noch Generationen von Lesern über diese Fehler. :D Manchmal nervt es mich auch wahnsinnig. Aber am schlimmsten sind inhaltliche Fehler. Die bringen mich dann durcheinander. xD

    Liebst, Lotta

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    1. Huhu Lotta =)

      Das ist ja cool! Was hast du da für Erfahrungen gemacht?

      LG
      Anja

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  6. Hallo Anja,

    Ich muss mich jetzt mal outen, dass ich auf Rechtschreibfehler allergisch bin. Da wird meine Haut immer ganz rot, mein Gesicht schwillt an und ich muss die ganze Zeit niesen - Spaß beiseite, ich kann Rechtschreibfehler aber wirklich nicht ausstehen :) Fängt bei Zeitschriften und Internetseiten an, da finde ich es nicht allzu schlimm, aber bei Büchern *schluck* ... "Ein Fehler kann jedem passieren" passt da gar nicht mehr, finde ich, weil ein Buch ja mehrmals normalerweise auch von verschiedenen Personen gelesen wird - nicht zuletzt von einem Lektor, dessen Job u.a. das Ausmerzen von Fehlern ist, meine ich. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich gehäufte Schreibfehler oft als Qualitätsmangel ansehe. Ganz krass ist mir das aufgefallen bei Selfpublishern, und in etwas abgeschwächter Form bei eBooks ... selbst veröffentlichte eBooks sind da natürlich ganz toll :(
    Aber erst ein Buch hat es geschafft, mich so zur Weißglut zu treiben, dass ich wirklich den Verlag informiert habe: in "Grave Mercy" wurde gefühlt jedes "das" mit "dass" vertauscht und umgekehrt -.- Naja, um das Buch zu verteidigen, es war die 1. Auflage - aber trotzdem ...
    Sonst leite ich Fehler ehrlich gesagt nicht weiter. Erstens weil ich oft das Gefühl habe, anderen Leuten mit meiner Kleinkariertheit diesbezüglich auf den Wecker gehe, zweitens weil ich das Gefühl habe, dass dem Verlag daran gar nicht so viel gelegen ist (und ich mir die Arbeit sparen könnte) und drittens weil ich mir auch denke, dass sich viele Leser gar nicht daran stören.

    Alles Liebe, Sandra

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    1. Hey Sandra =)

      Also ich finde, das hat nichts mit Kleinkariertheit zu tun. Ich würde es auch ganz klar als Qualitätsverbesserung sehen. Fehler ist Fehler und schließlich bezahlt man ja für das Buch. Naja zumindest meistens ^^.


      LG
      Anja

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  7. Mein Gott, als ich schon den Titel deines Posts gelesen habe, musste ich direkt an die komplette Vampire Academy-Reihe im englischen Original denken müssen. Da sind teilweise Fehler drinnen, die sogar mir mit Schul-Englisch aufgefallen sind. Und nicht nur dass, sondern teilweise auch totale Logikfehler. Ich weiß noch, im vierten Band, da sitzt Rose mal auf der Couch und Dimitri neben ihr und im nächsten Satz setzt er sich hin, obwohl er schon sitzt und am Ende des Kapitels, als sie noch immer auf der Couch saßen, ließ er sie auf dem Bett alleine zurück. Da hab ich einfach den Kopf schütteln müssen ^^

    lg bibi (:

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    1. Hey bibi =)

      Oh man, das klingt aber wirklich übel. Das muss doch jemanden aufgefallen sein? Versteh ich nicht. Es ist ja auch nicht so, dass ich geziehlt Korrektur lese und nach Fehlern suche, sondern sie springen mit beim Lesen einfach ins Auge und dann denke ich mir, wieso ist das keinem aufgefallen? Besonders jemand, der berufsmäßig Korrektur liest, der sollte sowas merken.

      LG
      Anja

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  8. Hallo,

    mich stören Rechtschreibfehler schon auch. Dazu gibt es eben das Lektorat, damit solche Sachen nicht passieren. Ein oder zwei Fehler können mal passieren, aber ich denke so wie bei dir sind so ungefähr 10 Fehler die Grenze, wobei das natürlich auch immer von der Seitenzahl abhängt und wo die Fehler auftauchen. 10 Fehler auf 500 Buchseiten wirken stärker, wenn die Fehler alle auf den ersten 100 Seiten sind und danach nicht mehr.

    Bei Print-Büchern bzw. Ebooks großer Verlage stören mich Fehler aber mehr als bei kleinen Ebookverlagen, oder bei Selfpublishern. Wobei auch letztere Korrekturleser haben sollten, was ja leider keine Selbstverständlichkeit ist. Selbst wenn man ein Ass in Rechtschreibung ist, sollte man doch jemanden Korrektur lesen lassen, weil es normal ist, dass man bei seinen eigenen Texten die Fehler nicht mehr sieht. Man weiß ja was da steht und liest deshalb viel oberflächlicher.

    Ich ärgere mich dann auch, wenn ich Geld für ein Buch/Ebook ausgebe und dann sind so viele Fehler drin, dass man kaum lesen kann. Wenn ich Geld bezahle, dann darf ich auch eine gewisse Qualität erwarten, finde ich.

    Zu deiner Frage:
    Versuchen kann man das mal. Allerdings kommt es da sicher auf den Ton an und auch auf die Menge. Die Verlage haben sicher keine Lust darauf, jeden Tag 20 Mails zu bekommen, nur weil jemand einen Fehler entdeckt hat. Wenn man aber mehrere und vor allem "schwerwiegende" Fehler (zum Beispiel zwei Satzhälften passen nicht zueinander) findet, kann man das durchaus machen. Ich persönlich würde aber nicht nur für ein fehlendes M in Schwimmmeister den Verlag anschreiben ;)

    Grüße,
    Julia

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    1. Hey Julia,

      danke für diesen tollen Kommentar =)
      Ich habe mir ja vorgenommen, die Rechtschreibfehler in meinem aktuellen Buch zu melden. Mal sehen was zurück kommt. Vielleicht werde ich ja für immer verbannt ^^

      LG
      Anja

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