Kuschelflosse - der knifflige Schlürfofanten-Fall von Nina Müller

Anja Druckbuchstaben | 27 März 2017 |
Erschienen am 18.01.2017 | 88 Seiten | ab 4 Jahren | 12,95 € | Band 3 |
Nina Müller | Magellan Verlag


Klappentext

Eines Morgens steht ein wunderschön eingepacktes Geschenk vor Kuschelflosses Haustür. Ein Geschenk, das schlürft und wackelt und blubbert. Und heraus kommt: Ein Schlürfofant! Schlürfi, wie die Freunde ihn taufen, ist richtig lieb. Aber so ein Schlürfofant hat einen riiiiesigen Appetit und saugt nicht nur Kuschels Briefkasten, sondern selbst Herrn Kofferfischs stinkige Socken sofort in seinen Rüssel ein. Eins ist klar: in Fischhausen kann Schlürfi unmöglich bleiben. Und so machen sich Kuschel und seine Freunde auf eine abenteuerliche Reise, um Schlürfis Familie zu finden. (Quelle: Magellan Verlag)


Senf

Die Wartezeit auf diese tolle neue Fortsetzung kam uns ewig vor. Endlich können wir es in den Händen halten und die geliebten Unterwasser-Bewohner aus Fischhausen wiedersehen.
In diesem neuen Abenteuer, das wie gewohnt liebevoll illustriert ist, werden die Fischfreunde erneut vor spannende Aufgaben gestellt.
Ein Baby-Schlürfofant taucht vor Kuschelflosses Tür auf. Nun ist guter Rat erstmal teuer, denn Schlürfofanten sprechen eine ganz andere Sprache.
Zum Glück kann sich Kuschelflosse auf seine besten Freunde Emmi, Sebi, Herr Kofferfisch und Krawallo verlassen. Zusammen ist man eben immer stärker als allein.

Wie bereits erwähnt, spricht der Schlürfofant eine völlig andere Sprache als die restlichen Bewohner von Fischhausen. Der Schlürfofanten-Slang fiel mir beim Vorlesen der Geschichte manchmal etwas schwer. Meinter Tochter hat es gut gefallen, aber ich empfand es manchmal durchaus anstrengend.

Vielleicht sind Vergleiche nicht immer von Vorteil, aber es passiert bei mir in diesem Fall automatisch. Die Vorgänger waren rasante und manchmal auch gefährliche Abenteuer und sprühten nur so vor originellen Ideen. Das hat mir beim dritten Teil irgendwie gefehlt. Ich will damit nicht sagen, dass es keine gute Geschichte ist, denn das ist es auf jeden Fall. Für mich plätscherte die Story aber zu lange ohne aufregende Höhepunkte vor sich hin. Da bin ich von der Autorin und den beiden Kuschelflosse Vorgängern wahrscheinlich schon zu verwöhnt =).
Meine Tochter fand die Geschichte um den kleinen Schlürfofanten einfach toll. Ich soll ausrichten, ihr hat ausnahmslos alles gefallen und es gibt nichts zu meckern. So, da haben wir's ^^.



Fazit

Mit dem dritten Teil zum kleinen Fellfisch Kuschelflosse, liefert Nina Müller eine sehr sympathische Fortsetzung. Der kleine süße Schlürfofant kann bei den kleinen Lesern unheimlich punkten. Was Originalität, Spannung und Höhepunkte angeht, kann die Geschichte nicht ganz mit seinen Vorgängern mithalten. Der Besuch in Fischhausen ist und bleibt trotzdem etwas ganz Besonderes.

(4 von 5 Punkten)



Vielen Dank an den Magellan Verlag für das Rezensionsexemplar!



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