Zum Inhalt:
Als Nora ihm zum ersten Mal begegnet, weiß sie gleich, dass seine tiefschwarzen Augen mehr verbergen als offenbaren: Patch wirkt geheimnisvoll, fast unheimlich auf sie, und Nora ist zutiefst fasziniert von seiner rätselhaften Ausstrahlung. Doch zugleich macht Patch ihr auch Angst. Denn immer öfter hat sie das Gefühl, verfolgt zu werden, und sie wird den Verdacht nicht los, dass Patch etwas damit zu tun haben könnte. Irgendetwas scheint mit ihm nicht zu stimmen. Wo kommt er her, warum fühlt sie sich so sehr zu ihm hingezogen – und diese Narbe auf seinem Rücken, was hat sie zu bedeuten? Immer tiefer wird Nora verstrickt in Ereignisse, in denen Himmel und Hölle ganz nah beieinander liegen.
Mein Senf zum Buch:
Schon lange brenne ich darauf Patch kennenzulernen. Ich hab schon so viel gutes über ihn gehört, da musste ich diese Reihe nun auch mal anfangen =)
Patch ist ein Charakter so ganz nach meinem Geschmack: Attraktiv, düster, arrogant, sarkastisch, gleichgültig wirkend und ein bisschen böse.
Nora ist eine total angenehme Person, doch wie die meisten Mädels der Literaturwelt, verkauft sie sich völlig unter Wert. Was die Wahl ihrer besten Freundin angeht, hat sie ebenfalls Nachholbedarf. Unfassbar wie nervig Vee ist. Sie ging mir mit ihrer Art total gegen den Strich.
Von dem Zeitpunkt an, an dem Patch auftauchte, habe ich eigentlich nur noch den Szenen entgegen gefiebert, in denen Patch und Nora zusammen sind. Leider macht sich Patsch für meinen Geschmack viel zu rar. Und das hin und her mit Vee, Elliot und Jules hat sich ziemlich gezogen.
Richtig geschockt war ich in dem Moment, als Nora erfahren hat, was Patch eigentlich antreibt, warum er sich in ihrer Nähe aufhält. Ich wollte es einfach nicht glauben.
Beim Showdown habe ich nur so an den Seiten geklebt. Das Ende hat mir gut gefallen.
Fazit:
Ich werde auf jeden Fall weiterlesen, schon allein deshalb, weil es in diesem Auftakt so gut wie keine Infos zu den Hintergründen und Details zu den Engeln gibt. Jedenfalls hat mir das einfach nicht ausgereicht. Die Geschichte zieht sich ein bisschen, bietet aber einiges an Potenzial für den Nachfolgeband. Für vier Sterne reicht es hier nicht ganz.


