Sternvergabe bei Rezensionen - Sinn oder Unsinn? - FF

Anja Druckbuchstaben | 01 September 2017 |



Hallöchen Ihr Lieben,
der Follow Friday findet jeden Freitag bei Fiktive Welten statt und bietet viele interessante Themen und Anregungen zu Diskussionen. Schaut doch mal vorbei! Und damit kommen wir direkt zur heutigen Frage...


Sternvergabe bei Rezensionen - Sinn oder Unsinn?


Egal ob Sterne, Noten, bunte Bildchen oder Punkte, bei diesem Bewertungs-Thema streiten sich wohl die Blogger-Geister. Seit mein Blog online gegangen ist und ich Bücher rezensiere, gibt es zusätzlich zum Fazit auch eine Punkte-Bewertung am Ende. Bisher bin ich damit immer sehr zufrieden gewesen.
Wieso ich das mache? Weil ich selbst merke, dass es mir bei Rezensionen auf anderen Blogs oder Portalen dabei hilft, die Meinung besser einordnen zu können. Ausschlaggebend dafür, ob ich ein Buch lesen möchte oder nicht, sind aber vorrangig andere Dinge. Hierbei kommt es natürlich auf das Thema des Buches, den Autor, den Verlag und vor allem auf die Aspekte an, die in Rezensionen sowohl positiv als auch negativ aufgefallen sind. 
In letzter Zeit sehe ich immer mehr Blogs, die am Ende einer Rezension keine Punkte vergeben. Solange das Fazit entsprechend aussagekräftig ist, kann ich damit leben. Ich habe aber auch gemerkt, dass ich besonders bei sehr ausführlichen Rezensionen ein Problem damit habe. Es gibt Beispiele, da stand ich am Ende der Rezension wie der Ochse vorm Scheunentor, denn ich wusste die Aussagen nicht wirklich einzuschätzen. Letztlich hängt es meiner Ansicht nach vom Stil ab, ob eine Rezension ohne Punkte-Bewertung verständlich genug rüber kommt. Ich kann mit beidem leben.
Ich habe für mich selbst schon überlegt, ob ich die Punkte-Bewertung am Ende vielleicht auch weglassen sollte, um bei diesem "neuen Trend" nicht hinterher zu hinken, hab mich dann aber entschlossen meinem Stil treu zu bleiben und die Bewertung zu behalten =).


Ich bin sehr gespannt auf euer Meinung! 
Was haltet ihr von der Punkte-Bewertung am Ende?
Wie handhabt ihr das?



LG
Anja

Kommentare:

  1. Huhu,
    ich vergebe Sterne - es ist auch einfach für mich eine Einordnung. Und da ich meine Rezis auch immer verlinke, zum Beispiel auf goodreads, "muss" ich mich eh für eine gewisse Punktezahl entscheiden. Ich denke, das ist Geschmacksache :)
    Liebe Grüße
    Jasmin

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    1. Hallöchen Jasmin,

      das stimmt natürlich. Sobald man die Rezi auf Portalen hochlädt, muss man ohnehin eine Einordnung treffen.

      LG
      Anja

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  2. Huhu,

    für mich stand das Bewerten auch nie in Frage. Allerdings bewerte ich alle Punkte in meiner Rezension. Nicht nur das Fazit. Und ich habe auch mein ganz eigenes Bewertungssystem eingeführt neben dem Bewerten des Fazits.

    Hier ist mein Beitrag:

    https://lesekasten.wordpress.com/2017/09/01/follow-friday-13-sternenvergabe-bei-rezensionen/

    LG Corly

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    1. Huhu Corly,

      das muss ich mir bei dir nochmal genauer anschauen =)

      LG
      Anja

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  3. Hi Anja,

    es gibt den Trend nichts zu benoten ja auch in der Schule also Volksschule. Finde ich persönlich sehr befremdlich bzw. auch nicht förderlich. So sehe ich das auch bei Büchern. Deshalb bleibe ich auch dabei :)

    Mein Beitrag

    Ganz liebe Grüße aus Tirol
    Marie

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    1. Hallo Marie,

      in der Schule stelle ich mir das noch viel schwieriger vor als bei Büchern =)

      LG
      Anja

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  4. Hm - das ist natürlich auch ein wichtiges Argument. Ich habe lange mit Punktesystem bis 5 gearbeitet. Allerdings hat mir selbst das nicht gereicht, da ich oft die selben Punkte vergeben habe, obwohl mir ein Buch gut gefallen oder nicht so gut gefallen hat. Beide bekommen eine 3 aber das sagt nichts aus. Deswegen schwebe ich gerade und habe noch kein neues System. Da sich aber ein Fazit auf die Rezi aufbaut und ich auch nicht immer die gesamte Rezi lese - kann das natürlich problematisch werden. Da ist ein Punktesystem natürlich praktisch. Ich schaue auch gerne auf die Punkte um mich zu orientieren. Ist für mich gerade tatsächlich schwierig.
    Liebe Grüsse

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    1. Hey =)

      ich weiß genau was du meinst. Ich habe in meiner 3-Punkte-Kategorie durchaus Bücher, die sich trotzdem ziemlich voneinander unterscheiden. Da bräuchte man fast schon wieder eine feinere Skala. Aber ich wills ja auch nicht übertreiben und es soll einfach nur ein Anhaltspunkt sein.

      LG
      Anja

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  5. Liebe Anja
    ich benötige Sterne! Oder irgendwie Bewertungen außerhalb des Textes, wenn diese nicht gegeben sind, fehlt mir wirklich etwas. Denn durch Sterne und Punkte ist manches für mich viel verständlicher als ohne.
    Liebe Grüße
    Nicole

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    1. Hi Nicole =)

      es geht mir da ähnlich wie dir. Ich fühle mich so ganz ohne manchmal auch verloren. Aber wie gesagt kommt das immer auf den Stil der Rezension an.

      LG
      Anja

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  6. Huhu Anja,

    ich schaue bei Rezensionen immer zuerst auf Bewertung und Fazit - danach entscheide ich, ob ich noch weiter in eine Rezension reinlesen möchte. Bei Büchern, die besonderes gute oder besonders schlechte Bewertungen habe, lese ich gern einen Satz mehr, warum die Bewertung so ausgefallen ist. Ohne Sterne etc würde mir auf jeden Fall etwas fehlen.
    Allerdings überlege ich - da ich selbst als erstes dorthin scrolle, ob ich meine Rezensionen künftig verkehrt herum aufbaue.
    Es gibt allerdings auch Bücher, da würde ich gern auf die Möhrchen verzichten. Manchmal fällt mir das nämlich richtig schwer. Ich orientiere mich dann meist an den Büchern, die ich zuletzt rezensiert habe. Hat es mir weniger gut gefallen als das letzte 4-Möhren Buch? Dann müssen es wohl weniger werden... letztlich sind diese Bewertungen ja völlig objektiv und machen nur durch die entsprechenden Begründungen Sinn.
    Und ohne Sterne kann man die Rezi dann ja auch nirgendwo mehr teilen (amazon, lovelybooks und co. verlangen ja alle entsprechende Sterne).
    Viele Grüße
    Anja

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    1. Hi Anja =)

      die Rezension genau andersrum aufbauen... die Idee fidne ich gerade gar nicht schlecht! Falls du das mal umstellst, muss ich mir das drignend man ansehen! Das könnte echt funktionieren =)

      LG
      Anja

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  7. Hi Anja!

    Interessante Frage. Also ich bin ja auch eher der Typ für Punktebewertungen, denn wie du schon schreibst, kann ich dann die Meinung besser einordnen. Mir geht es oft wie dir bei Rezensionen ohne abschließende Punkte, dass ich nicht so recht einordnen kann, ob dem oder derjenigen das Buch gefallen hat oder nicht.

    Liebe Grüße
    Laura

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  8. Huhu,
    ich vergebe keine Punkte/ Sterne o.ä., das hab ich aber noch nie gemacht. Mir fällt es einfach super schwer, ein Buch so zu bewerten & fand es für mich nicht passend. In der Statistik, die ich privat benutze, änder ich die Punkte meist eine Weile hin und her.

    Liebe Grüße,
    Linda

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  9. Hallo :)
    das ist eine sehr interessante Frage und ich meinte sogar erst vor kurzem diese Frage bei einer anderen Bloggerin gesehen zu haben.
    Ich selbst habe mich für das Sterne-Punktesystem entschieden, aber auch nur weil ich in verschiedenen Onlineplattformen die Rezis ebenfalls hochlade und dort ist es leider ein "Muss" sich für eine Sternenpunktezahl zu entscheiden.
    Im Grunde ist es ja nur ein grober Richtwert, der sagt wie die persönliche Meinung zu einer Lektüre ist unter der Berücksichtigung wie jeder die Punkte vergibt.
    Aber würde es dieses Punktesystem nicht geben auf Lovelybooks, Amazon und co. würde ich es auch nicht mehr machen.
    Liebste Grüße
    Andrea

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