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Dann bleiben wir eben zu Hause von Renate Bergmann

Anja Druckbuchstaben | 26 Juni 2020 | Kommentieren


Erschienen am 13.05.2020 | 80 Seiten | 8,00 € | Band 13
Renate Bergmann | ullstein


Infos zum Inhalt

Das sind verrückte Zeiten, finden Se nicht? Keiner darf aus dem Haus, schon gar nicht wir alten Leute. Heute wäre unser monatlicher Geburtstagskaffee im Rentnerverein gewesen, den haben wir natürlich abgesagt. Mit anderthalb Metern Abstand versteht eh keiner was beim Unterhalten, und die Polonaise macht so auch keinen Spaß. Aber mal ehrlich, man hat zu Hause doch immer was zu tun und man kann es sich ja schön machen. Früher nach dem Krieg mussten wir ja auch erfinderisch sein, und damals hatten wir noch kein Skeip für die Seniorengymnastik. Da fällt mir ein, ich muss noch die Teppichfransen kämmen. Und dann erzähle ich Ihnen, wie ich, Ilse und Kurt mit der Krise umgehen. Da können Se noch was lernen! (Quelle: ullstein)

Was Lehrer nicht dürfen von Fernando Rode, Rolf Tarneden und Dallan Sam

Anja Druckbuchstaben | 14 September 2016 | 5 Kommentare

Erschienen am 12.08.2016 | 112 Seiten | 9,99 € | Fernando Rode, Rolf Tarneden, Dallan Sam | Ullstein



Darf mich mein Lehrer anschreien? Darf er mir mein Smartphone wegnehmen und dann sogar darin herumsuchen? Kriege ich Schmerzensgeld, wenn ich mich im Sportunterricht verletze? Wie viele Klassenarbeiten dürfen pro Woche überhaupt geschrieben werden? Dieses Buch bietet leichtverständliche, fachkundige Antworten auf typische Fragen rund ums Schulrecht. Mit vielen anschaulichen Beispielen und wichtigen Informationen zur Gesetzeslage — rechtzeitig zum Start ins neue Schuljahr. (Quelle: Ullstein)

Mein Sohn hat 'ne Schildkrötenunterfunktion von Petra Brumshagen und Nina Petersmann

Anja Druckbuchstaben | 13 Juli 2016 | 2 Kommentare

Erschienen am 13.05.2016 | 144 Seiten 9,99 € | P. Brumshagen und N. Petersmann | Ullstein



Ob auf Zugfahrten, beim Bäcker, vor Schulhöfen oder auf der Arbeit — es ist erstaunlich, mit welch überraschenden Pointen ein noch so banales Gespräch enden kann. Ungewollte Wortspiele, absurde Missverständnisse, verräterische Versprecher begleiten unsere täglichen Dialoge öfter, als uns lieb ist. Umso schlimmer, wenn jemand auch noch mithört und das Ganze aufschreibt — so wie Petra Brumshagen und Nina Petersmann in dieser sehr kurzweiligen Sammlung. (Quelle: Ullstein)

The Devil in Denim von Melanie Scott

Anja Druckbuchstaben | 27 Juni 2016 | 2 Kommentare

Erschienen am 13.05.2016 | 400 Seiten | 9,99 € | Melanie Scott | Ullstein



Alex Winters erfüllt sich einen Traum: Gemeinsam mit seinen Kumpels Lucas Angelo und Malachi Coulter kauft er sich sein eigenes Baseballteam. Die Jungs sind auf alles vorbereitet: Nur nicht auf Maggie Jameson, der Tochter des Vorbesitzers. Lucas braucht sie, um das Team zu retten, denn schließlich kennt niemand die Spieler so gut wie sie. Doch Maggie ist nicht nur ganz schön stur, sondern auch genauso sexy – vor allem, wenn ihre Augen vor Wut auf ihn Funken sprühen. Maggie ist wutentbrannt: Sie wollte nach der Pensionierung ihres Vaters das Management übernehmen. Und nun ist Alex auch noch frech genug, Maggie einen Job anzubieten. Ihr Verstand sagt nein. Ihr Bauchgefühl sagt dagegen ja, was auch an Alex‘ unglaublich grünen Augen liegen mag, die Maggie in den Wahnsinn treiben. (Quelle: Ullstein)

Der Tag, an dem ich aufhörte "Beeil dich" zu sagen von Rachel Macy Stafford

Anja Druckbuchstaben | 26 Juni 2015 | 3 Kommentare




Zum Inhalt:

»Dafür haben wir jetzt keine Zeit«, war lange der Satz, den die Töchter von Rachel Macy Stafford am häufigsten von ihrer Mutter hörten. Die junge Frau verlor sich geradezu in ihrem hektischen Alltag, während sie versuchte, allen Ansprüchen gerecht zu werden. Bis es schließlich nicht mehr weiterging.Nicht für sie, nicht für ihren Partner und vor allem nicht für ihre Kinder. Rachel Macy Stafford zog daraufhin die Reißleine und beschloss, ihr Leben zu ändern. Sie entwickelte ein Programm für mehr Achtsamkeit und Gelassenheit und lernte so auch selbst, endlich wieder bewusst Zeit mit ihrer Familie zu verbringen. (Quelle: Ullstein)


Mein Senf zum Buch:


"Während ich so dalag, zu ausgelaugt zum Weinen und zu beschämt, um um Hilfe zu bitten, wurde mir klar, wie schlimm es wirklich um mich stand. Ich war begraben - begraben unter der Last meiner Ablenkungen." (S. 10)


 Lenkt uns unser Alltag davon ab, wirklich zu leben und unser Leben zu genießen? Wir ertrinken in ToDo-Listen, hängen ständig am Smartphone, vorm Tablet, am Laptop, am Rechner oder vorm TV. Manchmal auch irgendwie alles gleichzeitig. Wir checken beruflich und private Mails sowie Instagram, Twitter, Facebook und sonstige Social Network Accounts. 
Ich selbst habe mich schon oft dabei ertappt wie ich meine Tochter zweimal oder sogar dreimal auffodern musste, zu wiederholen, was sie mir gerade erklärt hatte, weil ich gedanklich von meiner inneren ToDo-Liste oder irgendeiner geschäftlichen E-Mail abgelenkt wurde.
Ich war zwar anwesend, aber nur körperlich und das reicht einfach nicht. Ich will weg von diesem extremen Multitasking-Gedanke.

Und genau darum geht es in "Der Tag, an dem ich aufhörte, "Beeil dich zu sagen".
In ihrem Buch beschreibt die Autorin in 12 Schritten wie man seine Hände endlich wieder frei bekommt. Schluss damit, wichtige Dinge aufzuschieben. Denn wann ist eigentlich später? Schluss mit Ablenkung! Es kommt darauf an, bewusst Zeit zu schaffen und zu genießen.
Rachel Macy Stafford greift hier ein Thema auf, dass so aktuell wie nie zuvor ist und mit dem wir sicher in den nächsten Jahren noch sehr zu kämpfen haben. Diese ganzen technischen Geräte und die Digitalisierung sind wirklich ein Segen, aber auch gleichzeitig ein Fluch. Wir hängen ständig an diesen Geräten, versuchen unablässig die Balance zwischen Beruf, Familie und uns selbst zu finden, aber irgendwie bleibt immer irgendwas auf der Strecke. Als erstes sind das wir selbst und zweitens die Zeit für unsere Kinder. Jedenfalls kann ich das als vollzeit-berufstätige Mutter einer kleinen Tochter genau so unterschreiben. Manchmal bin ich abends so kaputt, dass ich noch vor meiner Tochter einschlafe. Die Woche über habe ich manchmal das Gefühl, nur durchzuhalten anstatt wirklich zu leben.

Im Buch, lässt uns die Autorin daran teilhaben wie sie versucht ihre Prioritäten anders zu setzen und einfach auch mal alle Fünfe gerade sein lässt. Weil es einfach viel zu schwer und völlig unnötig ist, immer auf jedem Schlachtfeld perfekt abzuschneiden. Keiner von uns ist so ein kleiner Duracel-Hase, der  ohne Pause trommeln kann.


"Dieses Innehalten, während die ganze Welt sich weiterdreht - bedeutet Leben." (S. 21)


Fazit: 
Auch wenn das Buch auf Dauer etwas eintönig wird und die Hälfte der Seiten sicherlich auch gereicht hätte, vermittelt die Autorin eine sehr wichtige Botschaft: Lasst euch nicht ständig von irgendwas ablenken, versucht bewusst zu leben und lasst auch mal alle Fünfe gerade sein. Denn ein später gibt es nicht. Bei einigen Absätzen hatte ich wirklich Tränen in den Augen.








Vielen Dank an den Ullstein Verlag für das Rezensionsexemplar!!!


Scotland Street von Samantha Young

Anja Druckbuchstaben | 13 April 2015 | 6 Kommentare



Zum Inhalt:

»Nicht schon wieder ein Bad Boy!« Als Shannon MacLeod zum ersten Mal Cole Walker sieht, weiß sie, dass Ärger in der Luft liegt. Cole ist an beiden Armen tätowiert, extrem selbstbewusst und heiß wie die Hölle. Und was noch schlimmer ist: Er ist ihr neuer Boss. Dabei sollte der Job als Assistentin der Anfang eines neuen Lebens werden. Ein Leben ohne Bad Boys, ohne Schmerz, ohne bittere Enttäuschungen. Shannon zeigt ihm die kalte Schulter. Womit sie nicht gerechnet hat, ist ein Mann, der es ernst mit ihr meint. Und der es hasst, wenn man ihm mit falschen Vorurteilen begegnet. Wird Cole ihr trotzdem eine Chance geben? (Quelle: Ullstein)


Mein Senf zum Buch:
Genau wie alle anderen Bücher von Samantha Young, ist auch dieses hier sehr unterhaltsam. Sie hat wirklich ein Händchen dafür, heiße Typen auf der Bildfläche erscheinen zu lassen. Aber manchmal gibt es echt Szenen und Verhaltensweisen der Charaktere, bei denen ich nur den Kopf schütteln kann.
Ein bisschen schade finde ich auch, dass ihre Bücher immer gleich aufgebaut sind und die Handlung immer gleich abläuft.
Ihre männlichen Charaktere sind zwar echt heiß, aber leider alle total ähnlich. Sowohl weibliche als auch männliche Personen sind immer so unfassbar nett und talentiert. Mindestens einer von beiden hat  mit Komplexen zu kämpfen und versucht sich in Bezug auf den anderen etwas vorzumachen.
Ich mag die Edinburgh Clique ganz gern, aber so langsam hab ich das Gefühl, immer das gleiche zu lesen. 
Und trotzdem greife ich immer wieder zu den Büchern der Autorin, weil sie so schön kurzweilig sind. 
Im letzten Viertel gibt es wie gewohnt eine ordentliche Portion Drama und auf den letzten Seiten ein Happy End mit der vollen Ladung Kitsch und Heile Welt. Ein typisches Young-Buch eben.

Fazit:
Wunderbar kurzweilig und auch unterhaltsam, aber da die Autorin ihre Geschichten immer gleich aufbaut und sich die Struktur der Charaktere extrem ähnelt, habe ich langsam das Gefühl, immer das gleiche zu lesen. 





Dublin Street von Samantha Young

Anja Druckbuchstaben | 14 Januar 2015 | 5 Kommentare


Zum Inhalt:
Jocelyn Butler ist jung, sexy und allein. Seit sie ihre gesamte Familie bei einem Unfall verloren hat, vertraut sie niemandem mehr. Braden Carmichael weiß, was er will und wie er es bekommt. Doch diesmal hat der attraktive Schotte ein Problem: Die kratzbürstige Jocelyn treibt ihn mit ihren Geheimnissen in den Wahnsinn. Zusammen sind sie wie Streichholz und Benzinkanister. Hochexplosiv. Bis zu dem Tag, als Braden mehr will als eine Affäre und Jocelyn sich entscheiden muss, ob sie jemals wieder ihr Herz verschenken kann.

Mein Senf zum Buch:
Normalerweise bin ich ein müder Waschlappen, der bei jeder Lesenacht frühzeitig schlapp macht. Aber dieses Buch konnte ich nicht aus der Hand legen. Ich habe bis morgens um 4 Uhr durchgelesen. Im  Büro war ich zwar saumüde, aber das hat sich gelohnt.

Die Story um Joss und Braden ist einfach klasse. Ganz besonders Braden hat mir gut gefallen. Das hatte diverse Gründe ^^. Unter anderem ein paar echt heiße Szenen und der ein oder andere explosive Schlagabtausch zwischen den beiden.
Wie üblich, kommt auch diese Geschichte nicht ohne die obligatorische Portion Drama aus und auch ein leicht kitschiges Ende wartet auf den Leser. Das ändert aber einfach nichts daran, dass die Geschichte wirklich gut geschrieben ist.

Fazit:
Absolut heiß, sympathische Charaktere, klasse Schreibstil. Bisher mit Abstand das beste Buch der Edinburgh Reihe von Samantha Young! Dass ein Buch dieses Genres, von mir volle 5 Sterne bekommt, soll schon was heißen.





Fucking Fulda

Anja Druckbuchstaben | 31 Dezember 2013 | 2 Kommentare


 

Zum Inhalt:
Was tun, wenn einen der Job zu längeren Zwischenaufenthalten an fremden Orten zwingt? Essen, schlafen, fernsehen? Das ist Nicole viel zu langweilig. Die hübsche Lokführerin hat an jedem Bahnhof einen Liebhaber und erfüllt sich jede ihrer heißesten Phantasien. Immer streng nach Dienstplan ist sie mal die fesselnde Domina, mal die geile Sexsklavin oder das unterwürfige Hausmädchen. Diese Frau weiß, was sie will und wer es ihr besorgen kann. Eine nicht ganz frei erfundene Tour de Sex durch deutsche Rangierbahnhöfe!

Mein Senf zum Buch:
Die Neugier hat mich dazu verleitet, dieses Buch zu lesen =).
Es ist im Prinzip eine Aneinanderreihung von Porno-Szenen (Dazu kann man wirklich nicht mehr Erotik sagen), zum Teil leicht verstörend wie ich finde. Alles was dazwischen geschrieben steht, interessiert einen eigentlich kaum, weil es nur inhaltslose Floskeln sind.
Die Sprache ist ziemlich derb, was sicherlich gewollt ist. Dagegen haben Bücher wie Shades of Grey ja richtig Stil.

Eins schafft das Buch auf jeden Fall, es provoziert. Ist aber stellenweise einfach geschmacklos, obwohl ich nicht zimperlich bin. Dass es im tagtäglichen Leben wirklich so einfach ist, jemanden rumzukriegen, um im Anschluss solche Szenen live zu erleben, daran habe ich nicht die geringsten Zweifel.

Fazit:
Für Leute mit voyeuristischen Zügen vielleicht ganz nett.

2 von 5 Sternen