Wer fragt schon einen Kater? von Annette Herzog

Anja Druckbuchstaben | 31 Juli 2017 |
Erschienen am 13.07.2017 | 128 Seiten | 12,00 € | ab 7 Jahren
Annette Herzog | Magellan Verlag


Klappentext

Aristoteles ist ein bildhübscher Kater im besten Alter – findet er zumindest. Und Anna und ihre Familie, bei denen er wohnt, die finden das auch. Jedenfalls dachte Aristoteles das bis er zufällig mitbekommt, dass Anna sich einen Hund wünscht. Einen Hund?!? Welches vernünftige achtjährige Mädchen wünscht sich denn einen Kläffer? Aristoteles ist sofort klar: Alles lässt er nicht mit sich machen. Beleidigt läuft er weg, denn er will lieber ein Straßenkater werden, als seine Familie mit einem Hund zu teilen. Oh, hätte er doch nur früher gewusst, was da auf ihn zukommt! (Quelle: Magellan Verlag)


Senf

Wie kann man bloß einem Kater namens Aristoteles widerstehen? genau das dachte ich mir, als ich das Buch in der Magellan Vorschau entdeckt habe.
Aristoteles ist der Kater von Familie Fitzewski. Naja eigentlich ist er Annas Kater, denn sie hat ihn zu ihrem achten Geburtstag bekommen.
Die Geschichte ist aus seiner Perspektive geschrieben. Durch seine Beobachtungen und Schilderungen, habe ich genau mitbekommen, was in der Familie Fitzewski so los ist und die einzelnen Mitglieder besser kennengelernt. Aristoteles entgeht nämlich nichts!
Obwohl ich ihn so schön finde, kann er seinen Namen nicht leiden, er würde viel lieber ganz anders heißen. Der clevere Kater ist sehr zielstrebig und hat außerdem einen großen Hang zur Dramatik. Er hätte gerne immer die volle Aufmerksamkeit, besonders die von Anna und zusätzlich einen festen Wohnsitz in ihrem Zimmer.
So ein Katerleben ist wirklich nicht einfach, aber als Anna sich dann auch noch einen Hund wünscht, reicht es ihm endgültig und er beschließt ein Straßenkater zu werden.

"Wer mich auslacht, darf mich auch nicht streicheln. Und schon gar nicht, wenn es jemand ist, der einen Kläffer an der Leine hält." (S. 64)

Aristoteles ist wirklich ein Kater, so wie ich ihn mir vorstelle. Er steht gerne im Mittelpunkt und sein Hang zur Dramatik, sowie sein Edelmut beim Verzeihen menschlicher Fehler, sind einfach göttlich. Er ist kein bisschen größenwahnsinnig und außerdem total bescheiden =). Das Abenteuer aus seiner Sicht zu erleben, ist witzig und unterhaltsam.
Untermalt ist die Geschichte alle paar Seiten von farbenfrohen Illustrationen, wobei ich finde, dass Aristoteles ganz besonders gut getroffen ist.


Fazit

Ein aufregendes Abenteuer aus Sicht des Katers Aristoteles, mit jeder Menge Action, Charme und Humor. Dieser Kater ist ein Unikat!

(4 von 5 Punkten)




Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an den Magellan Verlag!





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