Pip Bartlett und die magischen Tiere von Maggie Stiefvater und Jackson Pearce

Anja Druckbuchstaben | 29 April 2016 |

Erschienen am 28.03.2016 | 237 Seiten | ab 8 Jahren12,99 € | Maggie Stiefvater & Jackson Pearce | Heyne fliegt



Die neunjährige Pip Bartlett hat eine besondere Gabe: Sie kann mit magischen Tieren sprechen – mit Einhörnern, Seidengreifen und Hopp-Grackeln. Mit Eltern und Lehrern klappt die Verständigung allerdings manchmal nicht so gut. Weshalb Pip in den Sommerferien wegen des Einhorn-Vorfalls (wer denkt denn auch, dass die so doof sind!) zu ihrer Tante Emma verbannt wird. Emma leitet eine Praxis für magische Tiere, und begeistert plaudert Pip den ganzen Tag mit den verrücktesten Geschöpfen, die man je gesehen hat. Doch dann taucht ein abenteuerliches Problem auf, nämlich Unmengen von Fussels. Das Schlimme an diesen kleinen pelzigen Wesen: Wenn sie sich aufregen, gehen sie in Flammen auf … Hier können nur Pip und ihr neuer Freund Thomas helfen. (Quelle: Heyne fliegt)



Schon relativ am Anfang des Buches wird klar, dass Pip Bartlett wohl eins der coolsten kleinen Mädchen der Literaturwelt ist. Mir hat ihr gesamtes Auftreten gefallen. Sie mag es lässig praktikabel und weniger prinzessinnenhaft. Ihre Kleidung ist cool und funktional.
Sie findet Gefallen an Menschen, die anders sind und dass sie mit magischen Tieren sprechen kann, ist natürlich das Sahnehäubchen.

Neben der Tatsache, dass es hier um magische Tiere geht, hat mir besonders gefallen, dass man auch von bereits bekannten Wesen plötzlich ganz neue Seiten kennenlernt. Wer hätte gedacht, dass Einhörner so arrogant sein können? =)
Die Zeichnungen der magischen Tiere fand ich sehr gelungen. Sie haben den Lesefluss etwas aufgelockert. 

Ein negativer Punkt, der mir aufgefallen ist, war, dass die Beschreibungen der magischen Tiere oft nicht vollständig sind. Sie enden mitten im Satz und es geht auf der nächsten Seite nicht weiter. Da ist vom Layout her wohl was schief gelaufen. Möglicherweise betrifft das auch nur die Rezensionsexemplare, da bin ich nicht sicher.    

Der Schreibstil war zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig. Ich persönlich hatte den Eindruck, dass er etwas kompliziert in den Ausdrucksweisen ist. Ich habe das Buch meiner Tochter vorgelesen und da sie an den Seiten geklebt hat, hab ich mich da vielleicht auch getäuscht oder es hat ihr einfach nichts ausgemacht.

Und das sagt meine Tochter zum Buch:
Am besten hat ihr das Einhorn "Regent Maximus" gefallen, weil es sie es witzig fand, dass es vor allem Schiss hat. Sogar vor Dingen, die total harmlos sind.
Außerdem fand sie die Fussels toll (das sind übrigens auch meine liebsten magischen Tiere im Buch). Wir haben uns darüber amüsiert, dass man über ihnen Marshmallows rösten kann =).
Es gab nichts an der Geschichte, das ihr nicht gefallen hat.
 
          
    
  

Eine witzige und spannende Geschichte über Freundschaft, Anderssein, Hilfsbereitschaft, Abenteuer und vor allem ganz viel Fantasie und Magie mit einem tollen Ende.



(4 von 5 Punkten)








Vielen Dank an  Heyne fliegt und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!


Kommentare:

  1. Hey Anja,

    ich habe das Buch auch angefragt, da ich vom Klappentext total fasziniert bin und ja auch mal gerne ein Kinderbuch zwischendurch lese. Und nun kommt noch deine sehr positive Rezension dazu :-)

    Liebe Grüße
    Sandra

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    1. Hallöchen Sandra =)

      Ich bin mir sicher du wirst sehr viel Spaß mit dem Buch haben. Ich hoffe ja mal, dass dies nur der Auftakt war und wir noch weitere Geschichten von Pip erwarten können.
      Wenn du durch bist, bringst du die Fussels mit und ich die Marchmallows. Wir treffen uns dann wieder hier ^^

      LG und schönes WE!
      Anja

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    2. Huhu Anja,

      ich hatte wirklich großen Spaß mit Pip und den Fussels :-) Habe auch die Fussels mitgebracht, ich hoffe du beeilst dich mit den Marshmallows :-D

      Ich denke allerdings, dass die Beschreibung der Tiere mit Absicht "abgebrochen" wurde, da es sich hierbei ja immer um einen Auszug aus dem Handbuch der magischen Tiere handelt.

      Liebe Grüße
      Sandra

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  2. Ich hätte gern ein arrogantes Einhorn. :D

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