Allein in der Wildnis von Gary Paulsen

Anja Druckbuchstaben | 06 Juni 2013 |
Zum Inhalt:
Brian ist in einem kleinen Flugzeug auf dem Weg zu seinem Vater, als der Pilot plötzlich einen Herzinfarkt erleidet. Dem Jungen gelingt das Unmögliche: eine Notlandung auf einem See mitten in den kanadischen Wäldern. Doch damit beginnt das Abenteuer erst, denn nun muss er lernen, in der Wildnis zu überleben.

Mein Senf zum Buch:
Ich habe mich schon oft gefragt, was wir ohne all diesen Überfluss in den Supermarktregalen oder unser technisches Equipment und die vielen kleinen Hilfsmittel tun würden. Ich bin schon immer fasziniert von Typen wie Les Stroud und Überleben-in-der-Wildnis-Shows im TV.

In "Allein in der Wildnis" erleidet der 13 jährige Brian einen Flugzeugabsturz und steht plötzlich mit nichts als seinem Leben in der Wildnis. Er muss von jetzt auf gleich Fähigkeiten entwickeln und auf Urinstinkte zurückgreifen, auf die wir in unserem Alltag gar nicht mehr angewiesen sind und daher vollkommen verkümmern.
Brian versucht sein bestes und obwohl er viele Fehler macht, gelingt es ihm, zu überleben.

Besonders gut gefällt mir die Fähigkeit des Autors, dem Leser mit wenigen Worten (das Buch ist vergleichsweise dünn) nahezubringen, worauf es im Leben wirklich ankommt, wie leicht man zufrieden sein kann und in was für einer abgedrehten Welt wir eigentlich leben.

Fazit:
Ich bin absolut beeindruckt! Ein Klassiker, der in unsere Zeit passt, wie die Faust auf's Auge! 

Leider ist die Fortsetzung "Zurück in die Wildnis" schweineteuer, sonst würde ich mir die sofort zulegen und lesen.

5 von 5 Sternen


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