Posts mit dem Label cbt werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label cbt werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Manchmal möchte ich mich totlachen von Birgit Schlieper und Nina Stahl

Anja Druckbuchstaben | 27 Mai 2020 | 4 Kommentare


Erschienen am 09.12.2019 | 224 Seiten | 9,00 € | ab 14 Jahren
Birgit Schlieper und Nina Stahl | cbj


Infos zum Inhalt

Alter: 16. Diagnose: Krebs, unheilbar. »Du wirst sterben.« Die Worte treffen Nils wie ein Schlag. Diagnose: Leukämie, unheilbar. Er ist 16 Jahre alt. Und das soll jetzt alles gewesen sein? Nur Krankenschwester Ulla macht das Leben im Krankenhaus erträglich. Nils hilft ihr, die Patienten auf der Kinderkrebsstation etwas abzulenken. Da wird das Krankenbett zum Piratenschiff, die Einwegspritze zur Wasserpistole, der Flur zum Laufsteg für »Germany's next Topkranke«. Und dann lernt Nils die schwer kranke Helene kennen. Erst durch sie lernt er, mit seinen eigenen Ängsten umzugehen .. (Quelle: cbj)

Ich und die Walter Boys von Ali Novak

Anja Druckbuchstaben | 14 Oktober 2016 | 4 Kommentare

Erschienen am 08.08.2016 | 445 Seiten | ab 13 Jahren | 9,99 € |
  Ali Novak | cbt



Jackie hasst unvorhersehbare Ereignisse. Als perfekte Tochter hat sie ihr Leben in New Yorks High Society fest im Griff und sonnt sich in der Aussicht auf eine erfolgreiche Zukunft. Doch dann schlägt das Schicksal zu. Mit einer Lawine unvorhersehbarer Ereignisse: 1. Jackie steht plötzlich alleine da. 2. Sie muss zu ihrer Vormundfamilie, den Walters, nach Colorado ziehen. 3. Die Walters haben nicht nur Pferde, sondern auch zwölf Söhne! Mitten in der Pampa, allein unter Jungs von 6 bis 21, für die Privatsphäre ein Fremdwort ist, lautet Jackies erster Gedanke: Nichts wie weg. Und ihr zweiter: Moment ... ein paar der Kerle sehen unfassbar gut aus! (Quelle: cbt)

Battle Island von Peter Freund

Anja Druckbuchstaben | 29 August 2016 | 5 Kommentare

Erschienen am 25.07.2016 | 544 Seiten | 14,99 € | ab 12 Jahren | Peter Freund | cbj



Als Louisa die Castings für die brandneue TV-Show »Battle Island« erfolgreich besteht, glaubt sie sich ihrem Ziel ein Stück näher: Mit dem Preisgeld die Therapie ihrer Mutter bezahlen und sie so vor dem sicheren Tod retten. Millionen von Zuschauern werden ihre Suche nach einem Schatz verfolgen, der auf einer von der Außenwelt abgeschnittenen Insel im Atlantik versteckt ist. Doch auch die anderen Kandidaten wollen an das Geld – dazu ist ihnen jedes Mittel recht, und so wird aus der Unterhaltungsshow bitterer Ernst (Quelle: cbj)

Dante Walker - Seelensammler von Victoria Scott

Anja Druckbuchstaben | 15 November 2015 | 8 Kommentare
Erschienen am 09. November 2015 | 480 Seiten | ab 14 Jahren | 9,99 € | Victoria Scott | cbt Verlag


Zum Inhalt:
Dante Walker ist brillant in seinem Job als Seelensammler. Bis er vor einer echten Herausforderung steht – nämlich vor Charlie Cooper, einem total abgedrehten Mädel, dessen Seele er seinem Boss binnen zehn Tagen in die Hölle liefern soll. Eigentlich ein Klacks für jemanden mit Dantes Qualitäten. Doch die werden auf eine harte Probe gestellt, als Nerd Charlie Dantes Gefühlswelt teuflisch durcheinander bringt. (Quelle: cbt)

Mein Senf zum Buch: 
Dante Walker ist wohl der netteste, hilfsbereiteste und bescheidenste junge Mann, den ihr euch vorstellen könnt *Ironie off*.
Träumt weiter... er ist ein arroganter, selbstverliebter, von sich eingenommener, besserwisserischer Dämon, dessen Aufgabe es ist, Seelen für die Hölle zu sammeln.

"Mein Job ist einfach: die Menschheit durchjäten und allen ein großes 'Gut' oder 'Böse' auf den Hintern stempeln. Der Heilige mit der Zipfelmütze kriegt die Guten, und ich kriege die, die Spaß machen. (S. 13)

Charlie ist sein neuester Auftrag. Und sie ist anders. Sie trägt Zahnspange, ist nicht sonderlich vorzeigbar, verhält sich uncool und damit völlig natürlich. Alles worauf Dante nicht steht, das komplette Gegenteil von ihm.

Ich liebe Dantes bösen, fiesen Humor, seine Selbstironie und den Sarkasmus, auch wenn der meistens auf Kosten anderer geht. Das Buch ist aus seiner Sicht geschrieben und der Schreibstil ist daher sehr von seinem Charakter geprägt. Wirklich gelungen!
Und Charlie? Ihr werdet sie ebenfalls lieben! Dieses Mädchen gibt der Geschichte sehr viel.

Ich finde die Idee für das Buch toll! Den Part mit dem Seelen markieren und sammeln, habe ich als interessante Innovation empfunden. 
Natürlich kommt das Buch nicht ganz ohne Klischées aus und die Entwicklung von Dante ist auch leicht vorhersehbar, aber das hat mich überhaupt nicht gestört!

Ein bisschen schade ist es, dass die Nebencharaktere, im Besonderen Charlies bester Freund Blue, sehr oberflächlich bleiben. Hier hätte ich mir einfach mehr Präsenz und Details erhofft.
Und dann gibt es da eine Stelle, die mich echt genervt hat. Diese spielt sich kurz vor Ende ab (S. 413). Ich kann euch leider nicht mehr dazu verraten, sonst würde ich spoilern. Nur so viel: Nach über 400 Seiten Dante Walker pur, kann ich mit Sicherheit sagen: NEIN, nein, nein! Das ist nicht Dante Walker like! Das hat für mich einfach nicht gepasst.
Nach einer ordentlichen Portion Drama, ist das Ende kitschig traurig und es wird deutlich, dass es hier eine Fortsetzung geben wird.

Fazit:
Dante Walker hat mich mit seiner sarkastischen, arroganten, fiesen und selbstironischen Art gut unterhalten. Charlie mochte ich ebenfalls sehr, nur die Nebencharaktere waren ein bisschen blass und typisch. Von ein paar Klischées und Vorhersehbarkeit abgesehen, hat mir das Buch gut gefallen. Auch wenn mich das Ende nicht sonderlich geflasht hat, würde ich auf jeden Fall die Fortsetzung lesen (Dante Walker ist eine Trilogie).
Wer auf Typen wie Cole Holland oder Daemon Black steht, der könnte hier durchaus seinen Spaß haben.






 
Vielen Dank an den cbt Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!







Die Welt ist kein Ozean von Alexa Hennig von Lange

Anja Druckbuchstaben | 09 August 2015 | Kommentieren
Erscheinungsdatum 27. Juli 2015 | cbt Verlag | Paperback | ab 14 Jahren | 14,99 Euro

Zum Inhalt:
Ausgerechnet in einer psychiatrischen Klinik für Jugendliche will die 16-jährige Franzi ihr Schulpraktikum machen. Sie stellt sich das abenteuerlich und besonders vor – muss aber schnell erkennen, dass sie eine Welt betritt, in der die Normalität außer Kraft gesetzt ist. Hier trifft sie auf den 18-jährigen Tucker – und Tucker trifft sie voll ins Herz. Nach einem traumatischen Erlebnis spricht er nicht mehr. Tief in sich zurückgezogen, dreht er im Schwimmbad seine Runden, am liebsten unter Wasser, wo ihn keiner erreichen kann. Behutsam versucht Franzi, Kontakt mit ihm aufzunehmen. Als ihr das gelingt, steht sie vor einer schweren Entscheidung: Soll sie wie geplant für eine Zeit ins Ausland gehen? Oder dem Herzen folgen, das gerade erst wieder zu sprechen begonnen hat? (Quelle: cbt)

Mein Senf zum Buch:
Was bewegt ein junges Mädchen wie Franzi dazu, ihr zweiwöchiges Schulpraktikum in einer psychiatrischen Einrichtung für Jugendliche zu verbringen? Sie kommt selbst aus einer Bilderbuchfamilie. Vater Anwalt, Mutter Hausfrau, alles ist geregelt und organisiert. Der Rasen ist immer gestutzt und auch alles andere ist stets vorzeigbar.
Franzi hat manchmal das Gefühl, dass sie selbst nicht zu dieser perfekten Ordnung passt, sie möchte sehen wie die Welt wirklich ist. Sie will ein Abenteuer erleben oder wie sie selbst sagt, "das abgründige Leben spüren".

Schon nach den ersten Schritten in der Psychiatrie merkt Franzi, dass sie sich das ganz anders vorgestellt hat und dass es nicht so einfach wird, wie sie sich das gedacht hat. Hier trifft sie auf echte Schicksale und die Erfahrungen werden sehr intensiv für sie.



Über Franzi und ihren Kontakt mit den Patienten, bekommt man einen glaubwürdigen Einblick in deren Sichtweisen. Ich finde hier merkt man, dass sich die Autorin das nicht alles einfach ausgedacht hat, sondern dass sie selbst schon Erfahrungen in einer solchen Klinik gesammelt und Kontakt zu Jugendlichen mit schwerwiegenden Problemen hatte, ja dass sie sogar selbst mal solche Hürden überwinden musste.


Alexa Hennig von Lange schreibt aus der Sicht von Franzi und die Art wie sie schreibt hat mir vom ersten Augenblick an gefallen. Ich mag es einen Einblick in Franzis Gedanken zu haben, sie ist oft so herrlich ehrlich und sarkastisch.

Trotz des ernsten Themas, gibt es einige Stellen, die wirklich witzig sind. An vielen anderen Stellen wiederum ist das Buch sehr intensiv, besonders dann, wenn es um Tucker geht. Was mir hier sehr gut gefallen hat, ist dass durch das Zusammentreffen von Tucker und Franzi, nicht automatisch eine Wunderheilung eintritt. Es verändert sich eindeutig etwas, aber Tuckers Probleme lösen sich nicht in Luft auf. 

Als negativen Punkt muss ich hier die nervige beste Freundin Nelli nennen und die Art wie Franzi immer versucht ihr alles recht zu machen und Rücksicht auf sie zu nehmen. Das war manchmal schon recht anstrengend. Auch war der Fortgang der Geschichte mit Blick auf den Leiter der Psychiatrie, die Einbindung von Franzi in den Klinikalltag und die Therapie von Tucker nicht immer realitätsnah. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass man eine zweiwöchige Praktikantin in dieser Form einbindet, aber es hat natürlich wunderbar zur Geschichte gepasst.

Fazit:
Ein großartiges Buch über ein ernstes Thema, dass sowohl tiefe dunkle, als auch sehr hohe und fröhliche Töne anschlägt. Besonders hervorzuheben ist der Schreibstil der Autorin, der mir mit Abstand am besten gefallen hat.







Vielen Dank an cbt und das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar!




Du bist das Gegenteil von allem von Carmen Rodrigues

Anja Druckbuchstaben | 06 April 2015 | 4 Kommentare




Zum Inhalt:
Die 16-jährige Ellie hatte etwas Besonderes an sich. Etwas Dunkles, Charismatisches, Gebrochenes … Jetzt ist sie tot. Gestorben an einer Überdosis Tabletten. Zurück bleiben ihr Bruder Jake, ihre beste Freundin Sarah und deren jüngere Schwester Jess – und vierunddreißig Zettel von Ellie in einem Schuhkarton. Vierunddreißig Hinweise, die Ellie hinterlassen hat. Vierunddreißig Geheimnisse eines viel zu kurzen Lebens voller Schmerz. Auf der Suche nach dem Warum müssen sich Jake, Sarah und Jess nicht nur ihren eigenen Abgründen stellen, sondern auch dem, was Ellie so lange vor ihnen verborgen hat. (Quelle: Randomhouse)

Mein Senf zum Buch:

"Ich glaube, dass sich etwas in einem verändert, wenn jemand stirbt, den man kennt - als würde ein übernatürliches Wesen kommen, mit seinen riesigen übernatürlichen Händen in einen hineingreifen und die gesamte DNA-Struktur neu anordnen." (S. 40)

"Du hast das Recht, dir das Leben zu nehmen. Das ist deine freie Entscheidung. Ich kann dich nicht daran hindern." (S. 343)

Gleich zu Beginn prasseln viele verschiedene Charaktere auf einen ein. Es fällt gar nicht leicht hier den Überblick zu behalten. Dazu kommt, dass die recht kurzen Kapitel jeweils aus Sicht eines anderen Beteiligten (Jess, Jake und Sarah) geschrieben sind und abwechselnd in der Vergangenheit und in der Gegenwart spielen. Manchmal wusste ich nicht mehr genau, in wessen Sicht ich mich gerade befinde und ob es nun schon vergangen ist oder gerade erst passiert. 

Ellie ist an einer Überdosis Tabletten gestorben und alles was sie hinterlässt ist eine Box mit 34 kleine Zetteln mit ihren Gedanken. Zu Beginn jeden Kapitels steht der Inhalt einer dieser Zettel. Ellie ist  ein sehr berechnendes und selbstzerstörerisches Mädchen. Das liegt wahrscheinlich an einem Ereignis in ihrer Verganenheit, wobei sich hier eine Vermutung durch das ganze Buch zieht, die niemals so richtig bestätigt wird. 

Jake ist Ellies großer Bruder. Beide stammen aus einer ziemlich verkorksten Familie. Ihre Mutter ist eine Trinkerin und sorgt dafür, dass Jake von klein auf eine ziemliche Last zu tragen hat. Jake kämpft das gesamte Buch hinweg mit gigantischen Schuldgefühlen.

Sarah ist die beste Freundin von Ellie und wenn ich an sie zurück denke, dann bleibt eigentlich nur Enttäuschung übrig. Sie war mir absolut unsympathisch und ich hab ihr ihr Leiden einfach nicht abgenommen.

Jess ist Sarahs kleine Schwester. Sie war für mich die aufrichtigste und sympathischste Person im ganzen Buch.

Passend zu den wechselnden Sichten, wechselt auch die Stimmung im Buch und zwar zwischen Taubheit, Schuldgefühlen, Trauer und unterdrückten Gefühlen. Wer hier ein Buch voll Sonnenschein erwartet, ist an der falschen Adresse. Es geht viel mehr um Problembewältigung und -unterdrückung bei Teenagern. 
Und dabei ist auch einiges wahres und frustrierendes an der Geschichte. Menschen benutzen sich gegenseitig und lassen sich von verpassten Chancen runterziehen. Unsere Traurigkeit und unsere Schuldgefühle fressen uns innerlich auf
Was ich gar nicht nachvollziehen konnte, ist, dass Eltern ihren Kindern nicht ansehen, dass sie um Hilfe schreien, auch wenn sie nichts sagen. Sowas muss man doch mitbekommen. Besonders enttäuscht bin ich hier von Sarahs und Jess Mutter. Aber vielleicht ist es ja tatsächlich so wie es im Buch beschrieben ist:

"Wenn Mom mich darauf anspricht, werde ich ihr sagen, dass es mir gut geht. Schon viel besser als vorher. Wirklich, Mom. Ich schwöre. Und sie wird mir glauben. Nicht weil das, was ich sage, so überzeugend klingt, sondern weil es manchmal einfacher für uns alle ist, wenn wir so tun, als würden wir einander glauben." (S. 239)

"Wahrscheinlich spielt es letzten Endes keine Rolle, ob man einen guten Vater hat oder einen schlechten, weil wir alle im Leben Zeiten durchmachen, in denen wir die Orientierung verlieren - da nützen dann selbst die besten Eltern nichts." (S. 350)

Die Beziehungen der Protagonisten untereinander haben mich völlig verstört. Ich habe keinen Funken wahre Freundschaft entdeckt.  
Das Ende war nicht wirklich befriedigend für mich. Was ist denn mit Jessies Problemen? Das wurde überhaupt nicht mehr thematisiert. Das hat mir irgendwie was gefehlt.

Fazit:
Die Autorin zieht einen in die negative Gefühlswelt der jugendlichen Protagonisten. Es ist wie ein Sog. Man wandelt auf den Zettelspuren von Ellie und sehnt sich immer mehr nach Antworten, doch die blieben für mich leider aus. Wenn ich mir nach dem Zuklappen des Buches überlege, was mir die Autorin mit diesem Buch sagen wollte, dann weiß ich auf  Anhieb auch darauf keine Antwort. Hier hilft aber das Nachwort Abhilfe, in dem sie beschreibt, dass auch sie im Leben schwierige Phasen durchgemacht hat und dass es am Ende darauf ankommt, um Hilfe zu bitten und diese auch anzunehmen.
Eine Aussage des Buches hat mich allerdings noch länger beschäftigt: "Manche Menschen kann man einfach nicht retten". Ist das wirklich so? Das sagt sich so leicht, aber alles in mir sträubt sich dagegen. 
Eine Bewertung fällt mir nicht leicht. Ich würde sagen für einen vierten Stern, war es stellenweise ein bisschen zu dünn. Dafür bleiben zu viele Fragen offen.


 

Ein Hoch auf cbt und das tolle Bloggerportal. Vielen Dank für dieses Rezensionsexemplar =)





Neuer Lesestoff =)

Anja Druckbuchstaben | 28 März 2015 | 8 Kommentare
Hallo Ihr Lieben,

diese Woche sind drei interessante Bücher bei mir eingezogen und die möchte ich euch kurz mal vorstellen. Bin gespannt, ob ihr eins davon kennt.


Zum Inhalt:

Albert sammelt Abschiede. Tag für Tag fotografiert er am Bahnhof Umarmungen, Trennungen und Tränen. Denn Abschiede, das sind für ihn Momente, in denen der Mensch wahrhaftiger ist als jemals sonst. Eines Tages lernt er Kati kennen. Sie sieht aus wie ein Engel, ist gleichzeitig abgezockt und verletzlich. Und sie ist wie gebannt von seinen Bildern, vor allem von seinem Lieblingsbild, auf dem Schmerz und Glück völlig selbstvergessen miteinander verschmelzen. Doch Kati behauptet, das Foto sei eine einzige Lüge. In den Tiefen des Bahnhofs machen sich die beiden daran, die Wahrheit hinter dem Foto zu finden.

Der Klappentext hat mich sofort angesprochen. Das Buch ist sogar für den deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Vielen Dank an den Magellan Verlag für dieses Exemplar.








Zum Inhalt:
Zu ihrem 32. Geburtstag bekommt Mira Adams von ihrem Freund Ethan eine große Überraschung: sie soll ihre lang gehegten erotischen Fantasien endlich ausleben! Und das nicht nur mit Ethan, sondern auch mit Miras Ex-Lover Rogan. Ein Wochenendtrip verspricht Ekstase pur, doch alle drei überschreiten derart ihre Grenzen, wie sie es niemals vermutet hätten.

Tja wenn das kein heißes Leseerlebnis wird, dann weiß ich auch nicht ^^. Vielen Dank für das Exemplar an den Heyne Verlag =)











Zum Inhalt:
Die 16-jährige Ellie hatte etwas Besonderes an sich. Etwas Dunkles, Charismatisches, Gebrochenes … Jetzt ist sie tot. Gestorben an einer Überdosis Tabletten. Zurück bleiben ihr Bruder Jake, ihre beste Freundin Sarah und deren jüngere Schwester Jess – und vierunddreißig Zettel von Ellie in einem Schuhkarton. Vierunddreißig Hinweise, die Ellie hinterlassen hat. Vierunddreißig Geheimnisse eines viel zu kurzen Lebens voller Schmerz. Auf der Suche nach dem Warum müssen sich Jake, Sarah und Jess nicht nur ihren eigenen Abgründen stellen, sondern auch dem, was Ellie so lange vor ihnen verborgen hat

Gestern ist dann noch dieses aufregende Buch bei mir eingezogen und ich werde es ganz sicher als nächstes lesen. Vielen Dank an CBT für dieses tolle Exemplar! Als ich den Aufkleber "Eilige Novität" auf dem Umschlag gesehen habe, hab ich schon Luftsprünge im Flur gemacht ^^ 





Und... kennt ihr schon eins davon? =)


Blackbird von Anna Carey

Anja Druckbuchstaben | 24 Dezember 2014 | 3 Kommentare





Zum Inhalt:

Ein Mädchen erwacht auf den Gleisen einer U-Bahn-Station in Los Angeles. Sie weiß nicht, wer sie ist, wo sie ist, wie sie dort hinkommt. Sie hat ein Tattoo auf der Innenseite ihres rechten Handgelenks, das einen kleinen Vogel in einem Viereck zeigt. Sie erinnert sich an nichts. Nur bei einer Sache ist sie sich sicher: Jemand will sie töten. Also rennt sie um ihr Leben, versucht die Wahrheit herauszufinden. Über sich und über die Leute, die sie töten wollen. Nirgendwo ist sie sicher und niemand ist, was er zu sein scheint. Auch Ben, der Einzige, dem sie glaubte, vertrauen zu können, verbirgt etwas vor ihr. Und die Wahrheit ist noch viel verstörender, als sie es jemals für möglich gehalten hat.


Mein Senf zum Buch:
Was einem am Buch als erstes auffällt, ist die Perspektive, aus der es geschrieben ist. Die Autorin schreibt in der Du-Form. Dadurch hat man das Gefühl, dass man selbst die Protagonistin (Sunny) ist und erlebt die Todesangst und das Hetzen von einem Ort zum nächsten  noch viel intensiver.
Weder die Protagonistin, noch der Leser, hat eine Ahnung, warum und wovor sie eigentlich wegläuft. Und obwohl man kaum zu Atem kommt, muss man als Leser eine Menge Geduld mitbringen. Sunny kann sich zunächst an nichts erinnern und nur sehr langsam kommen bruchstückhafte Flashbacks zu Tage. In anderen Sichten wird immer wieder von einer Insel gesprochen. Man kann nur Vermutungen anstellen, was dort passiert sein könnte.
Durch eine zufällige Begegnung, erfährt Sunny mehr über ihre Vergangenheit. Das war mir dann doch ein bisschen zu viel Zufall. Außerdem bekommt sie Unterstützung von offiziell inoffizieller Seite.

Fazit:
Wirklich guter, spannender Schreibstil, aber ohne ein ordentliche Portion Geduld, ist es nicht  möglich, das Buch gut zu finden. Die Grundidee finde ich grandios, doch leider erfährt man absolut nichts über die Hintergründe. Als Leser wird man durch die Seiten gehetzt, aber ainfach zu lange hingehalten. Ich hätte gerne mehr über die Machenschaften auf der Insel erfahren, doch bis zuletzt bleibt alles sehr vage. Die Autorin lässt einen keinen Blick hinter den Vorhang werfen. Hätte sie mehr Hintergründe geliefert, wäre meine Bewertung besser ausgefallen.








Vielen Dank an den cbt Verlag =)!

Glaskinder von Kristina Ohlsson

Anja Druckbuchstaben | 15 Dezember 2014 | 5 Kommentare






Zum Inhalt:

Billie ist nicht begeistert von dem Umzug, den ihre Mutter ihr aufzwingt, schon gar nicht in ein heruntergekommenes Haus im Vorort, vollgestopft mit alten Möbeln ... Und bald merkt Billie, dass in dem Haus unerklärliche Dinge vor sich gehen: Bücher scheinen den Platz zu wechseln, Deckenlampen schwingen hin und her – und Billie erfährt, dass es in dem Haus immer wieder zu schrecklichen Unglücksfällen gekommen ist. Gemeinsam mit Aladdin, dem Nachbarsjungen, findet Billie heraus, dass das Haus einmal ein Kinderheim war, in dem die so genannten »Glaskinder« gelebt haben, Kinder mit besonders dünnen Knochen. Kinder, die noch immer als Geister dort umgehen könnten ... und keinen Eindringling dulden!


Mein Senf zum Buch:
Die Idee, dass eine neue Familie in ein verlassenes Haus zieht, in dem merkwürdige Dinge vor sich gehen, ist nicht wirklich neu. Diese Art von Geschichten gibt es häufig und sie wurden auch schon unzählige Male verfilmt.
Was mir am Buch gefällt, ist dass die Autorin diese Idee aufgegriffen und in eine Form gebracht hat, die für Kinder ab 11 Jahren zumutbar ist. Trotz sehr gruseliger und unheimlicher Passagen, hat die Umsetzung auch einen relativ hohen Abenteuer-Aspekt. Ich kann mir vorstellen, dass es Kindern und Jugendlichen in diesem Alter leicht fällt, sich mit der Protagonistin zu identifizieren.
Billie zieht in eine neue Stadt und muss sich nun erst einmal zurecht finden und neue Kontakte knüpfen. Auch das Erleiden eines persönlichen Verlustes und die Tatsache, dass einen Eltern oft nicht ernst nehmen und man sich unverstanden fühlt, passen genau in diese Altersklasse.

Insgesamt kommt im Verlauf der Geschichte durchaus Spannung auf und sie kam mir realitätsnaher vor als erwartet. Die Ereignisse werden sehr weichgespült dargestellt, was ebenfalls mit der Altersempfehlung zu tun hat. Die Charaktere haben wenig Tiefe, aber darauf liegt hier auch nicht der Fokus.
Das Ende klärt viele Fragen und doch bleibt es ein wenig misteriös. Das finde ich sehr gelungen.

Fazit:
Ich hatte erwartet, dass es mehr schaurige Szenen im Buch gibt und die Glaskinder, die schon aus dem Titel hervorgehen, in der Geschichte mehr Raum einnehmen. Man darf bei einer Bewertung allerdings nicht die Altersempfehlung aus dem Auge verlieren. Für Kinder ab 11 Jahren finde ich die Umsetzung wirklich gelungen.








Vielen Dank an Blogg dein Buch und cbt für das Rezensionsexemplar! Ihr könnt das Buch hier bestellen.