Marischa Sommer - Talking Dirty

Anja Druckbuchstaben | 27 August 2012 |




Inhalt:
Marie verpasst nach ihrem Studium den Anschluss. Trotz diverser Bemühungen findet sie keinen Job. Als das Geld langsam aber sicher knapp wird, bringt sie eine Bekannte auf die Idee, bei einer Sex-Hotline anzufangen. Nachdem sie ein paar Mal reingeschnuppert hat, beschließt sie den Job für eine gewisse Übergangsphase anzunehmen.

Mein Senf zum Buch:
Das Buch hangelt sich quasi von Anruf zu Anruf und Kunde zu Kunde. Neben der Funktionsweise einer derartigen Hotline, erfährt der Leser außerdem, mit welchen Tricks und Maschen, Männer dort ausgenommen werden. Das sind Männer mit schrägen Fantasien, merkwürdigen Neigungen oder Männer, die einfach einsam sind. Dabei wird einem einmal mehr klar, was für gestörte und kranke Menschen es auf der Welt gibt.

Je mehr die Line ihr Leben bestimmt, desto mehr verliert sie ihr eigentliches Ziel aus den Augen und desto mehr stumpft sie ab. Bis sie schließlich am Ende des Buches die Notbremse zieht. Obwohl es viele lustige Stellen im Buch gibt, hinterlässt es nach dem Zuklappen des Buchdeckels doch einen gewaltig bitteren und traurigen Nachgeschmack. 

Fazit: 
Kann man lesen, muss man aber nicht!

3 von 5 Sternen




1 Kommentar:

  1. mir hat das buch ziemlich gut gefallen, aber vielleicht muss man sich einlassen. Nur weil es einen traurigen Nachgeschmack hinerlässt, heißt es ja nicht, dass es schlecht ist. Ich würde eher kritisieren, dass das Cover falsche (eben lustigere) Erwartungen weckt...LG

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