Zum Inhalt:
Meine Schwester ist tot.
Seit vier Monaten und fünf Tagen.
Ermordet.
Heute habe ich eine E-Mail erhalten.
Von ihr.
Als Alice eine E-Mail von ihrer toten Schwester bekommt, hält sie das zunächst für einen schlechten Scherz. Dann folgt jedoch eine Einladung in die virtuelle Welt von Soul Beach, einem idyllischen Strandparadies, wo ihre Schwester Megan seit ihrer Ermordung festsitzt.
Unter www.soulbeach.org entdeckt Alice eine völlig neue Welt abseits der Realität, die sie mehr und mehr in ihren Bann zieht.
Doch wer steckt hinter Soul Beach und warum herrschen hier solch strenge Regeln?
Warum wird der Strand nur von Jungen und Schönen bewohnt?
Und warum sind sie alle tot?
Wer hat Megan umgebracht?
Und könnte Alice das nächste Opfer sein?
„Frostiges Paradies“ ist der erste Band der Soul Beach-Trilogie. (Quelle: Loewe Verlag)
Mein Senf zum Buch:
OMG wie lange habe ich mich auf dieses Buch gefreut! Es stand schon ewig auf meiner Wunschliste, bis ich es mir endlich mal gegönnt habe.
Am Anfang dachte ich echt, ich bin im falschen Film. Diese ominösen Mails von Meggies Account, kurz vor ihrer Beerdigung, da habe ich mehrfach die Stirn gerunzelt. Irgendwie hatte ich schon hier etwas anderes erwartet. Etwas mit mehr Cleverness, verzwickter, überzeugender und besser durchdacht.
Alice war viel zu leicht zu überzeugen. Klammert man sich in seiner Trauer wirklich an jeden Strohhalm, egal wie abwegig es auch ist? Ich halte mich für einen sehr rational denkenden Menschen, daher kommt mir das sehr merkwürdig vor.
Die Story zieht sich ziemlich lange hin, so dass ich mich geschlagene 3/4 des Buches so richtig gelangweilt habe. Ich war sogar kurz davor das Buch abzubrechen und das kommt bei mir so gut wie nie vor.
Die Grundidee ist wirklich nicht schlecht, aber die Umsetzung finde ich zu schwach und unglaubwürdig. Der Schreibstil ist sehr monoton und dadurch wenig ansprechend für mich.
Der einzige Charakter, der mir gefallen hat, ist Lewis. Wobei ich ehrlich gesagt nicht verstehe, wieso er sich das antut. Entweder steht er total auf Alice oder er hat was mit dem Tod von Meggie zu tun. Vielleicht sogar beides, wer weiß.
Obwohl das Buch mit einem halbwegs spannenden Cliffhanger endet, spüre ich nicht den geringsten Drang, die Reihe weiterzuverfolgen.
Fazit:
Tja was soll ich sagen? Das ist wohl ein typischer Fall von einem gehypten Buch, das bei mir nicht landen konnte. Das passiert mir wirklich nicht oft.
Interessante Grundidee mit wenig ansprechender Umsetzung. Meine Erwartungen wurden nicht mal ansatzweise erfüllt.
Was die Bewertung angeht war es echt knapp und es tut mir auch ein klein wenig leid, aber ich kann in diesem Fall nicht mehr als 2 Sterne vergeben. Ich werde die Reihe nicht weiterverfolgen.
2 von 5 Sternen
















