Klappentext:
Als Kate Merciers Eltern bei einem tragischen Unfall sterben, zieht sie zusammen mit ihrer Schwester Georgia zu den Großeltern nach Paris. Jede versucht auf ihre eigene Weise, ihr altes Leben und ihre schmerzvollen Erinnerungen hinter sich zu lassen. Während Georgia sich in das Nachtleben stürzt, sucht Kate Zuflucht in ihren Büchern bis sie eines Tages Vincent trifft, der es schafft, ihren Schutzpanzer zu durchbrechen. Bei Spaziergängen entlang der Seine und durch die spätsommerlichen Gassen von Paris beginnt Kate, sich in ihn zu verlieben nur um kurze Zeit später zu erfahren, dass Vincent ein Revenant ist. Die Liebe der beiden steht unter einem schlechten Stern: Vincent und seine Freunde sind in einen jahrhundertealten Kampf gegen eine Gruppe rachsüchtiger Revenants verstrickt. Schnell begreift Kate, dass ihr Leben niemals wieder sicher sein wird, wenn sie ihrem Herzen folgt.
Mein Senf zum Buch:
Die Negativ-Meinungen zu diesem Buch, wimmeln immer davon, dass die Parallelen zu Twilight bemängelt werden. Das ist zwar nicht ganz von der Hand zu weisen, da es schon Parallelen zu einzelnen Charakteren von Twilight gibt, aber das hat mich hier am aller wenigsten gestört.
Die ersten 300 Seiten plätschert die Geschichte nur so vor sich hin, Spannung kommt überhaupt nicht auf. Die Charaktere werden nur sehr blass gezeichnet. Über die Welt der Revenants erfährt man nur das nötigste und auch mit der Erklärung, wie neue Revenants erschaffen werden, war ich nicht zufrieden. Das ist alles viel zu schwammig.
Sobald Charles in den Katakomben festgehalten wird und die Truppe zur Rettung seiner Leiche aufbricht, kommt endlich Spannung auf, wobei ab diesem Zeitpunkt das Ende des Buches für mich absolut vorhersehbar war.
Paris als Schauplatz für die Geschichte ist großartig, da ich selbst schon da war und die Straßen und Cafés erkundet habe.
Fazit:
Eher ein Buch für Romantiker, als für Fantasy-Fans. Ich werde den zweiten Teil (Vom Mondlicht berührt) trotzdem lesen. Er erscheint diesen Januar.
3,5 von 5 Sternen
