Tricking A Bad Boy (Sons of Chicago 1) von Leandra Seyfried

Anja Druckbuchstaben | 08 März 2026 |

         Erschienen am 01.03.2025 | 432 Seiten | 17,00 € | ab 16 Jahren | Band 1
Leandra Seyfried | Carlsen




Klappentext

Die Gangs der Großstadt sind knallhart, doch Nova kennt das Spiel mit dem Feuer. Als angehende Geheimagentin ist sie es gewohnt, Grenzen auszuloten, und behält dabei stets die Kontrolle. Bis sie ausgerechnet Dan Conway gegenübersteht, dem kompromisslosen Sohn eines Gangbosses. Der Mann mit dem diabolischen Lächeln, den sie schon lange beobachtet und dessen Spielzüge sie kennt, zwingt sie zu einer Entscheidung: Entweder sie gibt sich als seine Freundin aus – oder er liefert sie der Gang ans Messer. Aber Nova verfolgt ihre eigene Agenda. Der gefährliche Pakt ist ihre Eintrittskarte in die Abgründe eines Milieus, in dem Vertrauen tödlich sein kann. Je tiefer sie in diese Welt vordringt, desto stärker verschwimmen die Grenzen zwischen Auftrag und Obsession. Und Nova muss erkennen, dass am Ende nicht nur ihre Mission auf dem Spiel steht – sondern ihr Leben. (Quelle: Carlsen)

Senf

"Im Spiegel sah ich ein Echo all der Frauen, die ich bisher gewesen war. All die Lügen, die mir über die Lippen gekommen waren." (S. 66)

Spionin Nova und Gang-Boss-Söhnchen Dan treffen bereits auf den ersten Seiten aufeinander und fädeln einen Deal ein. Damit erspart Leandra Seyfried ihren ungeduldigen Lesern eine ellenlange Einführung und kommt direkt zum Punkt. Was außerdem sofort positiv auffällt, ist der super angenehme Schreibstil und die Ausdrucksweise der Autorin. Es gibt einige Stellen, die ich mir markiert habe, weil ich sie sprachlich richtig gut fand. 

Nova Bird bzw. Rose ist eine starke weibliche Protagonistin. Sie ist facettenreich, intelligent, mutig, schlagfertig, sarkastisch und ein bisschen lebensmüde. Durch ihre 4-jährige Ausbildung zur Spionin bzw. Informantin, ist sie definitiv niemand, mit dem man sich gerne anlegt.

Dan Conway ist Teil der Führungsriege bzw. Familie der Chicago Gang Nightshades. Er ist ebenfalls niemand, mit dem man sich anlegen möchte. Mord ist für ihn wahrlich kein Fremdwort. Genau wie Nova hat er ebenfalls Sinn für Humor. Was mir aber noch besser gefällt, ist, dass er überhaupt kein Problem hat, sich festzulegen. Er weiß genau was er will und er hat es auch nicht nötig Nova gegenüber den harten/ dominanten Macker raushängen zu lassen.

Die Beziehung der beiden entwickelt sich natürlich und nicht überstürzt. Anziehung und Schlagabtausche gehen hier vor expliziten Spice-Szenen. Ein moderates Spice-Level gibt es natürlich trotzdem.

Es gibt sehr sympathische und interessante Nebencharaktere, über die ich gerne noch viel mehr Details erfahren hätte. Auch die Machtstrukturen der Gangs hätte ich gerne noch näher kennengelernt.


Fazit

Die liebenswerten Charaktere, der super angenehme Schreibstil, das Gang-Geschehen, die Spionage-Aktion und die Tatsache, dass verbale Schlagabtausche vor Spice gehen, machen diese Geschichte zu einer richtig guten Romantic Suspense. 
 


(4 von 5 Punkten)


Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an Carlsen!


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