Zum Inhalt:
Peter Grant ist frischgebackener Police Constable, als man ihm einen unerwarteten Karrierevorschlag macht: Er soll Zauberlehrling werden, der erste in England seit fünfzig Jahren. Jetzt muss er sich mit einem Nest von Vampiren in Purpley herumschlagen, einen Waffenstillstand zwischen Themsegott und Themsegöttin aushandeln, Leichen in Covent Garden ausgraben … Alles ziemlich anstrengend. Und der Papierkram!
Mein Senf zum Buch:
Meine Güte.. wie lange lag dieses Schmuckstück nun schon auf meinem SUB?
Ich bin froh, dass all die positiven Rezensionen von euch Bücherfreaks, nicht zu viel versprochen haben. Im Büchertreff wurde das Buch ja sogar zum besten Fantasy-Roman 2012 gewählt. Nachdem ich es nun auch endlich gelesen habe, kann ich euch sagen, dass es diesen Titel nicht zu unrecht bekommen hat.
Schon auf den ersten paar Seiten hat mich der Autor mit Humor, Ironie und seinem Schreibstil überzeugt. Dazu kommt der liebenswürdige Hauptprotagonist Peter Grant, der mich ein bisschen an Charlie Asher aus "Ein todsicherer Job" erinnert hat, bloß nicht ganz so verpeilt. Jedenfalls war ich von Beginn an ein Fan von ihm.
Auch die Figur Nightingale (allein schon der Name =), der letzte Zauberer Englands, der Peter unter seine Fittiche nimmt, hat mir gut gefallen.
Normalerweise bin ich kein großer Krimi-Fan, aber da der Autor dieses Genre geschickt mit Fantasy kombiniert, haben mir sogar die Krimi-Aspekte gut gefallen, da diese maßgeblich zu Spannung beigetragen haben. Ich habe die gesamte Geschichte über mitgerätselt und mitgefiebert, eine Auflösung gibt es nämlich erst am Ende ^^.
Ein paar Szenen im Buch sind durchaus gewaltlastig und auch irgendwie ein bisschen eklig, daher würde ich zart besaiteten Seelchen von diesem Buch eher abraten. Ich selbst habe auch an einer bestimmten Stelle unheimlich schlucken müssen.
Fazit:
Das besondere am Buch sind die sympathischen Charaktere, der ironische Erzählstil und die Kombination von Krimi und Fantasy. Alles zusammen macht Lust auf mehr.
4 von 5 Sternen