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Showdown im Zombieland von Gena Showalter

Anja Druckbuchstaben | 23 August 2015 | 2 Kommentare

Mira Taschenbuch | 400 Seiten | 14,99 Euro | Band 3 der Reihe | Erschienen am 10.Juli 2015

Zum Inhalt:
Während Ali endlich ihre Beziehung mit Cole genießen kann, braut sich neues Unheil zusammen: Anima Industries überfällt die jungen Zombiejäger, vier der Freunde sterben. Eine klare Kriegserklärung - bis Ali bei der nächsten Attacke entdeckt, dass sie Untote kontrollieren und Schwerverletzte heilen kann. Eine sehr nützliche Gabe im alles entscheidenden Showdown, und doch ein zweischneidiges Schwert: Die überaus seltene Fähigkeit kann nämlich nur vererbt werden - und beweist, dass Ali mit der verräterischen Jägerin verwandt sein muss, die Coles Mutter zum Zombie machte. Wie soll ihre Liebe diesen Schlag verkraften?  (Quelle: Mira)


Meine Senf zum Buch:
Am Anfang des Buches hab ich gedacht, ich bin im falschen Film. Was ist denn bitte mit Ali und Cole los? Die sind ja plötzlich total hormongesteuert! Ich war mir in dem Moment nicht sicher, ob das wirklich zum Ende des zweiten Bandes gepasst hat und habe inständig gehofft, dass dies nicht vom restlichen Inhalt des Buches ablenken soll. Zum Glück hat mich die Autorin hier nicht im Stich gelassen. Mit ihrem typischen Ali-Bell-Schreibstil hat sie mich mal wieder überzeugt.

Ob hormongeladen oder nicht, tatsächlich sind die Szenen zwischen Ali und Cole sehr unterhaltsam, auch wenn es hier mal wieder eine typische Bad-Boy-will-das-richtige-tun-und-geht-deshalb-nicht-zum-Äußersten-während-das-Mädel-sich-nur-so-verzehrt Konstellation ist. Hat trotzdem Spaß gemacht dabei zu sein ^^.
Ein bisschen nervig ist dieses sich ewig gegenseitig beschützen wollen, was wie wir alle wissen ... oh Wunder oh Wunder... am Ende gar nichts bringt, weil eben doch jeder macht, was er für richtig hält. Das ging mir echt auf die Nerven. In meiner Rezi auf Papier steht hier übrigens eine etwas andere Ausdrucksweise, die allerdings noch weniger Stil hat und daher umgeschrieben wurde :-P.

Ali kämpft wie in den vorigen Bänden auch hier wieder an mehreren Fronten gleichzeitig: Gegen Anima, gegen Zombies, gegen Coles zahlreiche Exfreundinnen, mit ihren Hormonen, mit Verlusten und dann ist da auch noch die Sache mit Helen und ihren Kräften. Ich hab wirklich keine Ahnung wie sie das alles aushält, aber ich oute mich ein weiteres Mal als absoluten Ali Bell Fan!

Freunde von Kampfszenen können sich glücklich schätzen, denn diese haben einen hohen Anteil am Buch und werden zum Großteil brutal und ungeschönt beschrieben. Es müssen einige Verluste im Zombiejäger-Team hingenommen werden und bei einer Person hab ich wirklich ein paar Tränchen verdrückt. Wieso bloß???

Fazit:
Insgesamt hätte ich mir einen rasanteren Fortschritt der Geschichte gewünscht. Das ewige im Dunkeln tappen ist frustrierend. Trotzdem überzeugt die Autorin wie gewohnt mit ihrem Schreibstil und auch dem Blödmann Cole Holland konnte ich sein dümmliches Verhalten aus dem vorigen Band endlich verzeihen. Aber jetzt kommt, etwas, das ich nicht kapiere. Das Ende ist für mich rund und zufriedenstellend, wieso soll es denn hier noch einen weiteren Band geben? Das war doch schon der Showdown. Weiß da jemand mehr? =)




Hier könnt ihr nochmal meine Meinung zum ersten und zweiten Band nachlesen. Einfach auf's Cover klicken, dann geht's zur Rezi.

http://druckbuchstaben.blogspot.de/2014/01/alice-im-zombieland-von-gena-showalter.htmlhttp://druckbuchstaben.blogspot.de/2014/06/ruckkehr-ins-zombieland-von-gena.html


Vielen Dank an Mira und Blogg dein Buch für dieses Rezensionsexemplar. Ihr könnt das Buch hier kaufen!





Rabensommer von Elisabeth Steinkellner

Anja Druckbuchstaben | 29 Juli 2015 | Kommentieren

Erscheint am 24.08.2015 bei Beltz & Gelberg | 202 Seiten | Erhältlich für 12,95 Euro (Broschiert)

Zum Inhalt:
Seit Jahren sind sie beste Freunde, fast alles haben sie zusammen gemacht - wie Raben. Jetzt, nach dem Abitur, muss jeder für sich entscheiden, wie es weitergeht. Die Ich-Erzählerin Juli entschließt sich zu studieren, doch noch bevor es losgeht, verändert sich alles, Schlag auf Schlag: Niels, mit dem sie seit einem Jahr zusammen ist, macht mit ihr Schluss. August lüftet sein Geheimnis. Und Ronja geht nach London. Juli ist auf sich allein gestellt und muss ihr Leben, das ihr wie ein Haufen lauter kleine Schnipsel vorkommt, neu sortieren . (Quelle: Beltz & Gelberg)


Mein Senf zum Buch:
Rabensommer, das ist die Geschichte von Juli, Niels, Ronja und August. Die vier haben vieles gemeinsam. Sie gehen zusammen in Österreich zur Schule, sind gut befreundet, haben zumindest teilweise gerade ihr Abitur hinter sich und stehen nun an der Schwelle zum Erwachsen werden.
Das Buch ist aus der Sicht der 18-jährigen Juli geschrieben und genau ihre Worte sind es, die ihre drei Freunde am besten beschreiben.

August
"Dem ist eben nie etwas peinlich, der steht so fest und sicher auf seinen Beinen, dass ihm nichts und niemand etwas anhaben kann." (S. 15)

Niels
"Niels ist mir lange Zeit gar nicht richtig aufgefallen. Aber irgendwann bin ich morgens aufgewacht und hatte das Gefühl, wir wären schon seit tausend Jahren beste Freunde." (S. 15)

Ronja
Sie trägt "...bloß Jeans und T-Shirt, aber sie wirkt... Und lässt sich trotzdem nicht beirren, die macht ihr eigenes Ding, geht ihren eigenen Weg und Gruppenzwänge und sowas können ihr nichts anhaben." (S. 18)


 

Juli verrät uns zwar nicht, was sie über sich selbst denkt, aber dadurch, dass das Buch aus ihrer Perspektive geschrieben ist, hat man als Leser einen direkten Draht zu ihren Gedanken und Gefühlen. Wie sie über ihre Freunde und die Ereignisse denkt, verrät sehr viel über sie. Sie ist eine gefühlsbetonte, nachdenkliche und liebenswerte junge Frau.



Es gibt Zeiten im Leben, da läuft alles in geregelten Bahnen. Man weiß genau, was als nächstes kommt. Und dann wiederum gibt es Zeiten, in denen sich alles ändert, in denen man wichtige Entscheidungen treffen muss. An einem dieser Punkte befinden sich Juli, Ronja, Niels und August. Ihre Wege werden sich trennen, sie werden ihre gewohnten Bahnen verlassen, was aufregend und beängstigend zugleich ist.
Doch das ist nicht das einzige, was sich ändert. Auch Liebesbeziehungen halten nicht ewig. Das Problem dabei ist, dass der eine sich schon mit dem Gedanken angefreundet hat, während der andere immer noch liebt.

Juli wird auf eine harte Probe gestellt. Sie muss mit all ihren negativen Gefühlen und ihren neuen Erkenntnissen zurechtkommen.

 



"Und mit einem Mal weiß ich: Wir sind keine Raben. Wir sind einfach nur Motten, die wahllos in jedes Licht fliegen, das auf uns scheint." (S. 94)

 
 




Juli bekommt zu spüren wie es ist, wenn einen das Leben in die Knie zwingt und man sich im ersten Moment gar nicht vorstellen kann, je wieder aufzustehen. Als Leser begleitet man sie durch eine schwere Zeit. Seite um Seite versank ich mit ihr in ihrer Traurigkeit, was mir aber durch den bildhaften und poetischen Schreibstil überhaupt nichts ausgemacht hat. Ganz im Gegenteil! Tage und Wochen habe ich mit Juli durchgestanden, in der Hoffnung und Gewissheit, dass Zeit viele Wunden heilt und es irgendwann auch wieder Licht am Ende des Tunnels gibt. Jeder, der schonmal eine Liebe oder einen Freund verloren hat, wird sich in Juli wiederfinden und mit Wehmut, aber auch mit einem Schmunzeln auf diese Zeit zurückblicken.

Fazit:
Das Buch ist so mit Gefühlen vollgepackt, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Die Geschichte von Juli hat mich von der ersten Seite in ihren Bann gezogen und ich konnte erst aufhören zu lesen, als keine Seite mehr übrig war. Neben einem bildhaften und poetischen Schreibstil, lässt die Autorin an einigen Stellen gekonnt Selbstironie und Sarkasmus durchblicken. Ich liebe es!


 
 





Zur Autorin Elisabeth Steinkellner:
Elisabeth Steinkellner, geboren 1981 in Niederösterreich, Ausbildung zur Sozialpädagogin und Studium der Kultur- und Sozialanthropologie in Wien. Sie lebt und arbeitet als Autorin von Kurzprosa, Lyrik und Kinderbüchern (mit Bildern von Michael Roher) in Baden bei Wien. "Rabensommer" ist ihr erster Roman für Jugendliche und ihre erste Veröffentlichung bei Beltz & Gelberg.  (Quelle: Beltz & Gelberg)






Danke an Blogg dein Buch und Beltz & Gelberg für die tolle Aktion und das Rezensionsexemplar!



Girl on the train von Paula Hawkins

Anja Druckbuchstaben | 27 Juli 2015 | 3 Kommentare

Erschienen am 15. Juni 2015 bei Blanvalet | 448 Seiten | Erhältlich für 12,99 Euro (Paperback)


Zum Inhalt:
Jeden Morgen pendelt Rachel mit dem Zug in die Stadt, und jeden Morgen hält der Zug an der gleichen Stelle auf der Strecke an. Rachel blickt in die Gärten der umliegenden Häuser, beobachtet ihre Bewohner. Oft sieht sie ein junges Paar: Jess und Jason nennt Rachel die beiden. Sie führen – wie es scheint – ein perfektes Leben. Ein Leben, wie Rachel es sich wünscht. Eines Tages beobachtet sie etwas Schockierendes. Kurz darauf liest sie in der Zeitung vom Verschwinden einer Frau – daneben ein Foto von »Jess«. Rachel meldet ihre Beobachtung der Polizei und verstrickt sich damit unentrinnbar in die folgenden Ereignisse. (Quelle: Blanvalet)

Mein Senf zum Buch:
Die ersten 50 Seiten waren sehr anstrengend für mich. Ich musste mich erstmal an den Stil der Autorin gewöhnen. Sie erzählt abwechselnd aus der Sicht von Rachel (Toms Ex), Megan (Freundin von Scott) und Anna (Toms Frau), jeweils zu einem speziellen Datum und zu verschiedenen Tageszeiten. Es fiel mir nicht leicht das gedanklich zu ordnen. Mit der Zeit klappte das aber immer besser.
Was allerdings dauerhaft anhielt, waren meine Schwierigkeiten mit den Charakteren. Ich fand sowohl Rachel, Megan, Scott als auch Tom und Anna extrem unsympathisch. Besonders Rachel und Megan haben emotional und psychisch einen ziemlich Knax weg und bei beiden habe ich das Gefühl, dass sie nicht sonderlich helle sind.
Nach ungefähr einem Drittet des Buches, kommt ein klein wenig Spannung auf. Dies hängt mit den Blackouts zusammen, die Rachel durchleidet. Sowas ist natürlich immer eine Möglichkeit, die Leser hinzuhalten und die Fantasie anzuregen. Die Sache mit den Blackouts hat sich dann aber für mich zu sehr gezogen.
Schon recht früh habe ich gemerkt, dass das Buch gar nicht so ist wie ich es mir vorgestellt hatte. Erwartet hatte ich einen spannenden Thriller und bekommen habe ich eine Art Beziehungsdrama. Der Blick in menschliche Abgründe, das Verhalten in Beziehungen und nach Trennungen... das alles nimmt einen großen Teil des Buches ein.
Auf den letzten 60 Seiten geht es dann ordentlich zur Sache. Ab hier hatte ich dann den erwarteten Thriller. Der Showdown hatte es wirklich in sich. Die letzten Szenen haben meinen Puls höher schlagen lassen. So wirklich ganz und gar unerwartet war die Auflösung zwar nicht, aber mit dem Ende bin ich sehr zufrieden.

Fazit:
Das Warten auf spannende Szenen hat eindeutig zu lang gedauert. Die Charaktere fand ich durch die Bank weg, extrem unsympathisch. Der Fokus liegt zu sehr auf menschlichen Beziehungen und daher war das Buch nicht ganz das, was ich erwartet hatte. Der Showdown, der sich auf einige wenige letzte Seiten beschränkt, ist allerdings grandios. Leider kann er die vorhandenen Längen nicht ganz aufwiegen. Die ersten 7/8 des Buches würde ich mit 1 - 2 Sternen bewerten und den Showdown mit 5 Sternen. Insgesamt gibt es von mir...







Vielen Dank an Blanvalet und Blogg dein Buch für dieses Rezensionsexemplar. Ihr könnt das Buch hier kaufen!




 


Das Dienstmädchen des Milliardärs von Ruth Cardello

Anja Druckbuchstaben | 30 Mai 2015 | Kommentieren




 
Zum Inhalt:

Dominic Corisi wusste sofort, dass Abigail Dartley genau die richtige Ablenkung für ihn war, besonders da sie ihm mehr Überzeugungsarbeit abverlangte, als er es von Frauen gewohnt war. Als ihn die Geschäfte nach China rufen, entscheidet er sich kurzerhand sie mitzunehmen. Keine Versprechen. Keine Komplikationen. Nur Sex.
Abby war schon immer eine höchst verantwortungsvolle Frau. Sie glaubt nicht an Risiken, besonders wenn es um Männer geht – bis sie Dominic trifft. Er bringt sie zur Weißglut und fasziniert sie gleichermaßen, eine feurige Kombination. Ihre Reise nach China lässt eine längst vergessene Seite von Abby wieder aufblühen, bringt jedoch auch eine Gefahr ans Licht, die das Aus für Dominics Unternehmen bedeuten könnte. Abby muss entweder unverhofft in die Vertragsverhandlungen eingreifen und seine Firma retten oder ihre Rolle als einfache Geliebte akzeptieren und Dominic seinem Schicksal überlassen. Liebt sie ihn genug, um zu riskieren, ihn für immer zu verlieren? (Quelle: Blogg dein Buch)

Mein Senf zum Buch:
Die erste Begegnung der beiden ist wirklich köstlich! Dominic ist der typisch arrogante gutaussehende Geldsack, der es gewohnt ist, dass alle um ihn herum, ihm jeden Wunsch von den Augen ablesen und ihm nach dem Mund reden. Abby ist was das angeht, eine Ausnahme. Sein Geld interessiert sie nicht die Bohne, sie lässt sich nicht kaufen und bietet ihm Paroli. Außerdem hat sie einen fantastischen Sinn für Humor. Ihrer Ansicht nach hat Dominic eine "Sozialkompetenz wie eine Küchenschabe" und damit hat sie gar nicht so unrecht ^^.

Das Buch ist wirklich gut geschrieben. Es lässt sich angenehm lesen und die Ausdrucksweise ist sehr stilvoll. Den Erotikanteil hatte ich zu Beginn höher eingeschätzt. Er beschränkt sich jedoch auf ein paar wenige kurze Szenen, Gedanken und Gespräche. Die Autorin geht hier nicht ins Detail, es geht hier lediglich um eine Andeutung von Verlangen und Leidenschaft.
Bis ungefähr 3/4 des Buches war ich fest entschlossen, fünf Sterne zu vergeben. Doch danach kam nochmal dieser obligatorische Drama-Teil. Es wimmelte von Missverständnissen und wie in vielen Büchern dieses Genres wird der Bad Boy viel zu schnell zahm. Ein paar Szenen waren dann auch etwas unrealistisch und das Ende ein bisschen kitschig. Ich weiß wir Frauen mögen es, wenn ein richtig böser Junge, durch die Begegnung mit seiner wahren Liebe auch ein paar weiche Seiten auspackt. Ganz besonders wenn wir selbst es sind. Aber insgeheim wollen wir doch, dass er weiterhin ein bisschen böse bleibt.

Fazit:
Insgesamt wirklich gutes Buch. Ich war in letzter Zeit öfter in diesem Genre unterwegs und kann sagen, dass sich die Autorin hinter ihren bekannteren Kolleginnen sicher nicht verstecken muss. Da kann sie locker mithalten. 





Vielen dank an Blogg dein Buch für das Rezensionsexemplar und die tolle Selfie Aktion! Ihr könnt das Buch hier bestellen.


Die Entscheidung des Flammenmädchens von Samantha Young

Anja Druckbuchstaben | 23 Mai 2015 | Kommentieren


Zum Inhalt:
Je mehr Feuergeister erfahren, dass Ari das "Siegel des Salomons" ist, desto gnadenloser wird sie gejagt. Ein neuer, rätselhafter Feind verfolgt sie bis in ihre Träume, und es fällt ihr immer schwerer, die dunkle Macht zu kontrollieren, die in ihr schlummert. Zudem sorgt sie sich um ihren Jugendfreund Charlie, der inzwischen offenbar süchtig nach schwarzer Magie ist. Einziger Lichtblick: Ihr geliebter Jai bekennt sich endlich zu seinen Gefühlen! Ari ist jedoch klar, dass er dadurch noch stärker ins Visier ihrer Gegner gerät. Um ihr Glück zu schützen, lässt sie sich zur Dschinn-Jägerin ausbilden. Aber sind die Grenzen zwischen Gut und Böse wirklich so klar, wie sie glaubt? (Quelle: Darkiss)

Mein Senf zum Buch:
Das Buch ist, wie seine Vorgänger, wirklich gut geschrieben. Die Autorin hat einfach einen angenehmen Stil.

Die Welt der Dschinn ist weiterhin sehr interessant. Man versucht als Leser durch die Intrigen und Absichten der einzelnen Dschinn Könige durchzublicken, aber es fällt sehr schwer. Wer ist wirklich gut und wer ist böse? Diese Entscheidung fällt nicht leicht. 
Es gibt ein paar interessante neue Erkenntnisse, zum Beispiel was Aris Mutter betrifft.
Ich mag es außerdem sehr wie sich die Beziehung von Jai und Ari entwickelt. Jai ist nochmal doppelt so heiß, wenn er sich nicht ständig zurückhält und einfach mal alles raus lässt.
Aris Loyalität Jai gegenüber ist einfach beeindruckend. 

Ein Charakter, der mich sehr fasziniert hat, ist Asmodeus. Die Szenen mit ihm habe ich richtig genossen, auch wenn er meistens echt ein Arsch ist. 
Charly nervt mich vom ersten Band an und hier wird es noch schlimmer. Er trifft immer und ständig die falschen Entscheidungen. Nicht auszuhalten!

An den Vorgängerbänden habe ich immer bemängelt, dass der Fantasy-Anteil zu klein ist und dass es stellenweise etwas langatmig zugeht. Das ist hier zum Glück überhaupt nicht der Fall. Endlich geht es mal richtig zur Sache! Kein Rumgedruckse und Hingehalte mehr. Manche Szenen waren sogar ziemlich brutal und herzlos. Leser müssen sich auf einige Opfer gefasst machen.

Ein riesiger Kritikpunkt sind die auffallend vielen Schreibfehler im Buch! Was ist denn da bloß schief gegangen? Das bin ich vom Verlag gar nicht gewohnt. Über einige wenige Fehler sehe ich gerne hinweg, aber in diesem Fall, tendiere ich fast dazu, einen vollen Stern abzuziehen. Lieber Darkiss-Verlag, nehmt's mir nicht übel, aber das habt ihr sonst wirklich besser drauf.

Fazit:
Inhaltlich bisher der Stärkste Band der Reihe. ABER viel zu viele Schreibfehler im Buch. 






Rezensionen zu den Vorgängerbänden:




Vielen Dank an Darkiss und Blogg dein Buch für dieses Rezensionsexemplar. Ihr könnt das Buch hier kaufen!

Condannato 1 - Begierde des Blutes von Sandra Henke & Kerstin Dirks

Anja Druckbuchstaben | 28 Januar 2015 | Kommentieren


Zum Inhalt:
Es fängt so harmlos an: Als Tamara nach Hause kommt, findet sie einen großen Umschlag in ihrem Briefkasten. Doch darin findet sich keine Rechnung oder Werbung, sondern das handgeschriebene Tagebuch einer Frau, die im 18. Jahrhundert lebte. Wer war diese geheimnisvolle Sophie Ashford – und wer hat ein Interesse daran, dass Tamara ihre Lebensgeschichte kennt? Die junge Frau beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen. So lernt sie den mysteriösen Dorian Everheard kennen. Ein Blick aus seinen Augen, und sie ist hingerissen; ein Wort von seinen Lippen, und sie will in seinen Armen liegen. Aber die ungezügelte Leidenschaft bringt Tamara in größte Gefahr, denn Dorian gehört der Condannato-Loge an – einem mächtigen Vampirbund

Mein Senf zum Buch:
Ich hatte einen ziemlich schlechten Start in das Buch. Die Geschichte schildert zu Beginn die Begegnug mit einem Vampir namens Jeremy, welche mich nicht so recht überzeugen konnte. Wozu sollte das gut sein? Schnell nochmal den Klappentext gelesen. Ist das das richtige Buch? Da war doch die Rede von einem Dorian!  Irgendwann hatte ich dann endlich kapiert, dass das Buch in der Vergangenheit beginnt. Das ist wohl der Grund, weswegen ich zu Beginn ein paar Probleme mit dem Schreibstil hatte.

Der Leser bekommt hier nämlich gleich zwei Geschichten geboten. Die erste Geschichte spielt in der Vergangenheit und zeigt die Begegnungen von Jeremy und Sophie.
In der Gegenwart wandelt Tammy mit Hilfe eines Tagebuches auf deren Spuren und lernt dabei den charismatischen Dorian kennen.

Dorian ist ein Charakter, der auch bei mir sofort Punkten konnte. Er ist dreist, aufdringlich, unheimlich stark, dominant und einfach so eindrucksvoll, dass weder Tammy noch ich ihm widerstehen konnten. 
Seine Dreistigkeit kennt wahrlich keine Grenzen! Obwohl die Szenen sehr prickelnd sind, blieb mir zwischendurch vor Fassungslosigkeit der Mund offen stehen.
Tammy ist nicht auf den Kopf gefallen und kann auch mal verbal austeilen, aber bei Dorian stößt sie an ihre Grenzen.
Jeremy kam mir anfangs ziemlich weichgespült vor. Irgendwie hat er was von einem Kuschelvampir.
Sophie hat mich mit ihrer Naivität und Unüberlegtheit ziemlich genervt. Vielleicht liegt es auch daran, dass sich die Frauen früher anders verhalten haben. Ich meine, die Frau ist 18 und spricht von ihrem kindlichen Herz. Hallo? ^^

Die Condannato-Loge ist ein vampirischer Geheimbund. Man erfährt nur grob, um was es dabei geht und was deren Ziele sind. Es bleibt alles sehr mysteriös. Obwohl ich die Szenen zwischen den Protagonisten sehr genossen habe, sehne ich mich auch ein bisschen nach mehr Infos zu den Hintergründen dieser Organisation.

Fazit:
Hatte ich am Anfang noch so meine Probleme mit dem Schreibstil, so ging das spätestens von da an bergauf, als die Erzählung in die Gegenwart wechselte.  Als dann Dorian auf der Bildfläche erschien, war ich wirklich gefesselt.
Man sollte sich bewusst sein, dass es hier einige heiße Szenen im Buch gibt. Wer schon vorher Bücher von Sandra Henke gelesen hat, der weiß wovon ich spreche =).
Das Autorinnengespann liefert eine erotische Story mit Substanz. Prickelnde Szenen, charismatische und dreiste Vampire. Für Freunde des Genres auf jeden Fall empfehlenswert.






Vielen Dank an Blogg dein Buch und dotbooks für das Rezensionsexemplar! Es gibt übrigens bei Blogg dein Buch noch eine Aktion zu dem Buch, also bewerbt euch doch einfach für ein Exemplar!

Herrscher der Gezeiten von Nichola Reilly

Anja Druckbuchstaben | 26 Januar 2015 | 6 Kommentare


Zum Inhalt:
Die Erde ist überflutet. Die letzten Überlebenden harren auf einer kleinen Insel aus, deren Ufer mit jeder Flut schmaler werden. Dass sie in dieser Welt unerwünscht ist, spürt Coe jeden Tag. So gut sie kann, erledigt sie ihre erniedrigende Arbeit und setzt sich gegen die anderen Inselbewohner zur Wehr. Heimlich schwärmt sie für den mutigen Tiam, ihren einzigen Freund.Dann geschieht es. Der Herrscher der Insel liegt im Sterben und hinterlässt keinen Erben. Ausgerechnet Coe wird ins Schloss eingeladen und erfährt, dass die königliche Familie ein Geheimnis hütet, das alles für immer verändern kann. Gibt es einen Ausweg aus dem Albtraum, in dem sie alle leben? Coe und Tiam müssen sich beeilen, Antworten zu finden, bevor ihre Welt für immer in den Fluten versinkt


Mein Senf zum Buch:
Der Einstieg in die Geschichte war voll und ganz nach meinem Geschmack. Schon auf den ersten Seiten spürt man diese Melancholie. Die Autorin findet durchweg die richtigen Worte und hat mich an einigen Stellen sehr nachdenklich gemacht. Ihr Schreibstil schafft es, diese Traurigkeit und Aussichtslosigkeit zu transportieren, die in Coes und Tiams Welt herrscht. Keine Freude, keine Liebe, kein Vertrauen und jeder Tag könnte dein letzter sein. Es kommt einem so vor, als würden die Menschen nur noch vor sich hinvegetieren.

"Wir bauten auf und bauten auf, wurden immer kultivierter und verbrauchten alles, was wir auf dieser Welt verbrauchen konnten. Als wir dann nichts mehr übrig hatten, begannen wir den Hügel, den wir bestiegen hatten, wieder hinunterzurutschen, immer weiter. Jetzt sind wir fast ganz unten angelangt, dort, wo wir begonnen haben. Jeder Mensch für sich allein." (S. 150)

Ich weiß, man wächst mit seinen Aufgaben, aber über das Folgende, habe ich mir auch schon oft Gedanken gemacht:

"Ich wüsste überhaupt nicht wie ich ein Feuer machen sollte, wenn mir niemand eine Flamme anzündet. Wenn ich mir meine Nahrung selbst fangen und suchen müsste, würde ich verhungern. Ohne einen durchgehend geöffneten Supermarkt oder ein Einkaufszentrum wären alle aufgeschmissen, das weiß ich. ... die grundlegenden Fähigkeiten haben wir alle verlernt. Das nannten wir dann Fortschritt." (S. 172)

Coe ist mir durch ihren Eindruck von sich selbst, ihr körperliches Handycap und ihre Stellung in der Gemeinschaft sofort sympathisch gewesen. Sie hat einen außergewöhnlich ekligen Job. Die Autorin hat es geschafft, dass ich mir zwischendurch sogar die Nase gerümpft habe. Das war Geruchslesen =). Trotz ihres Jobs, ist sie eine sehr stolze Person.

Tiam... oh Tiam! Wieso bloß haben männliche Charaktere in dieser Art von Büchern immer das Bedürfnis, das Richtige tun zu müssen? Wie er mit Coe umgeht, das hat mich allerdings voll und ganz von ihm überzeugt. Außerdem gehört ein gewisser Anteil an Drama und inneren Konflikten ja irgendwie dazu.

Star habe ich als nerviges und verzogenes Prinzesschen kennengelernt. Echt anstrengend!

Die Geschehnisse sind auf einen kleinen Personenkreis beschränkt. Die gesamte Welt, in der Coe und Tiam sich bewegen, ist sehr überschaubar. Dennoch gibt es das eine oder andere Neue zu entdecken und gegen Ende wird es durchaus spannend. Zwischendurch zieht sich die Geschichte etwas. Manchmal habe ich zwischendurch überlegt, ob ich hier ein Märchen oder eine Dystopie lese. Es ist ein Mix aus beidem würde ich sagen. Zumindest was diesen Teil angeht.
Am Ende erwartet uns ein ziemlich böser Cliffhanger, der einen neugierig auf den Folgeband macht.

Fazit:
Inhaltlich hatte ich gerade zu Beginn und zwischendurch immer mal wieder so meine Probleme mit der Geschichte. Was mich allerdings durchweg überzeugt hat, war der Schreibstil der Autorin. Daran gibt es für mich überhaupt nichts auszusetzen. Der böse Cliffhanger am Ende sorgt dafür, dass ich so schnell wie möglich wissen möchte wie es weitergeht. Es ist zwar etwas knapp, aber am Ende komme ich doch auf 4 Sterne.






Vielen Dank an Darkiss und Blogg dein Buch. Ihr könnt das Buch hier kaufen.



In Liebe verpackt von Tina Kraus

Anja Druckbuchstaben | 02 Januar 2015 | 2 Kommentare


Zum Inhalt:
Mit dieser riesigen Sammlung ganz individueller Verpackungen wird Ihr Geschenk zum Hingucker auf jedem Präsente-Tisch. Denn bei fast 200 Ideen zu jeden Anlass ist die ideale Geschenkverpackung für all Ihre Liebsten garantiert dabei. Ob selbst gebastelte Papier-Lotusblüte, 3-D-Weihnachtstern oder Popup-Gruß – jede Verpackung hat einen besonderen Twist. Und mit den beiliegenden 14 Geschenkanhängern finden auch Eilige die passende Verpackung.


Mein Senf zum Buch:

Ein bisschen schade ist es, dass ich das Buch erst nach Weihnachten bekommen habe. Ein paar der Ideen hätte ich wirklich gut gebrauchen können. Zum Glück ist das Buch das gesamte Jahr sehr nützlich!
Ich muss zugeben, dass ich mir bisher hauptsächlich über den Inhalt, als über das Äußerliche der Geschenke Gedanken gemacht habe.
Oftmals wird die Verpackung achtlos aufgerissen, ganz besonders bei den Kleinsten. Da muss man erstmal abwägen, wie viel Sinn es macht, so viel Arbeit in eine Geschenkverpackung zu stecken. Es gibt im Buch aber auch eine Vielzahl von recht einfachen Möglichkeiten seine Geschenke wunderhübsch zu verpacken. 
Bevor es richtig los geht, gibt es ein paar Worte zur Einführung. So habe ich zum ersten Mal etwas von Washi Tape gehört. Das ist wiederverwendbares Klebeband aus Japan. Mir hat generell der Wiederverwendbarkeit gut gefallen. Man macht sich da oft viel zu wenig Gedanken. 

Egal welche Form und Größe das Geschenk hat, die Autorin bietet viele passende Tipps für mögliche Verpackungen. Auch für die verschiedenen Anlässe ist etwas dabei. Jeder kann sich außerdem Ideen zu seinem Lieblingsmaterial heraus suchen. 

Jede Verpackungsvariante ist Schritt für Schritt erklärt und mit Bildern ergänzt. Die Anleitungen sind übersichtlich und leicht zu verstehen. Zusätzlich gibt es zwischendurch immer wieder ergänzende Tipps oder einfach kleine Anekdoten und Wissenswertes.

Fazit:

Schluss mit Einfallslosigkeit und Standard, bei so vielen Ideen für einfache bis aufwendige Geschenkverpackungen. Ich habe im Buch tolle Anregungen gefunden und die Autorin hat mich dazu inspiriert, zukünftig kreativer beim Geschenke verpacken zu sein. Für mich waren Highlights des Buches, die ich auf jeden Fall noch ausprobieren möchte: Geschenke mit Origami verzieren, Packpapier und bunte Gummibänder, Stoffe statt Papier.
Besonders originell fand ich die Geschenk-Deko aus der Werkzeugkiste. Muttern und Metall-Gliederketten zu verwenden, finde ich super und mir fällt direkt jemand ein, bei dem ich das mal ausprobieren werde. Geschenk-Maniküre war auch eine tolle Idee!





Vielen Dank an den EMF Verlag und Blogg dein Buch für das Rezensionsexemplar. Ihr könnt das Buch und viele weitere tolle Bücher über kreative Themen, hier kaufen.


Unverschlüsselt von Albrecht Mangler

Anja Druckbuchstaben | 28 Dezember 2014 | 7 Kommentare


Zum Inhalt:
München, 2052: Das Wetter ist gut, das Leben entspannt. Im internationalen Netzwerk TUBE läuft rund um die Uhr die beste Unterhaltung. Und sollte doch mal so etwas wie ein Problem auftreten, gibt es dafür stets die richtige App. Vigo und seine Freunde träumen davon, in der schönen neuen Welt reich und berühmt zu werden – mit einem Dokumentarfilm über die 2010er Jahre, jene längst vergessene, verrückte Zeit, als sich die Menschen noch Gedanken um belangloses Zeug wie Datenschutz und totale Überwachung machten. Bei ihren Recherchen stoßen sie auf einen Keller voller Relikte aus der damaligen Zeit. Und die sind inzwischen allerfeinste Schwarzmarktware …

Mein Senf zum Buch:
Nach einer sehr knappen Einführung in die Gewohnheiten und Möglichkeiten im Jahre 2052, schaut der Autor in unserer Zeit der 2010er zurück und bringt dort alles zur Sprache, was bei uns gerade Thema ist: Europa im Wandel, technischer Fortschritt, NSA, soziale Netzwerke.
Zusammen mit den Protagonisten der Geschichte geht es auf eine Zeitreise in unsere Zeit. Durch geschickte Vergleiche erfährt man wie das Leben in der Zukunft aussehen wird. 
Ein Schock für alle Leseratten: Bücher gibt's nur noch auf dem Schwarzmarkt, dafür scheint es allerdings der sonntägliche Tatort bis ins Jahr 2052 zu schaffen, wer hätte das gedacht ^^.
Getreu dem Trend, der auch uns bestens bekannt ist, nämlich "Alles kommt irgendwann wieder in Mode", interessieren sich die Menschen in 2052 besonders dafür wie wir in den 2010er Jahren gelebt haben.
Die Protagonisten wittern ihre Chance und wollen eine mehrteilige Doku-Reihe über die Besonderheiten dieser Zeit drehen. Diese soll über alle ihnen zur Verfügung stehenden Kanäle an den Mann gebracht werden.
Zunächst ist das Projekt ein absoluter Erfolg, bis etwas unvorhergesehenes geschieht und sie einen typischen und selten doofen Etnschluss fassen. Auch dann noch laufen ihre skupellosen Machenschaften wirklich gut, bis es zu einer grandiosen Wendung kommt. Ich war total begeistert und schadenfroh.

"In der transparenten Welt war derjenige auffällig, der keine kontinuierliche Datenspur hinter sich herzog. Wer unsichtbar sein wollte, musste Mainstream sein. Ein Datenleben unter vielen individuellen Daten von Individuen, die eine Daten-Milchstraße ergaben und aussagten: Wir sind alle besonders." (S. 64)

Fazit:
Erschreckend, dass der Autor wenig fantasiert. Alles was er schildert, ist entweder heute schon möglich und wenn nicht, dann auf jeden Fall denkbar in ein paar Jahren.
Man sieht unserer Welt und den Stand der Dinge aus einem ganz anderen Blickwinkel. Viele unserer heutigen Sorgen werden entkräftet, andere wiederum werden wahr. Die technische Entwicklung ist nicht aufzuhalten. 
Beruhigend und erschreckend zugleich ist, dass wir Menschen uns kein bisschen ändern werden. Unsere Habgier, das Streben nach Macht und Reichtum. Das alles werden wir nie ablegen.
Ein Hoch auf die Transparenz im Netz und die Naivität der gläsernen User.






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Forever - Das ewige Mädchen von Rebecca Hamilton

Anja Druckbuchstaben | 04 November 2013 | Kommentieren
Zum Inhalt:
Hexe! Sophia weiß genau, wie man sie im Dorf nennt. Sie kennt sich ja auch mit okkulten Riten aus und beschwört Geister. Was sie schrecklicher findet als den Hass der Dorfbewohner, ist das immer gegenwärtige Summen in ihrem Kopf, unter dem sie leidet, seit sie achtzehn wurde. Um es endlich zum Schweigen zu bringen, wendet sie einen Zauber an – der misslingt. Denn aus dem Summen werden plötzlich flüsternde Stimmen, und dunkle Gestalten erscheinen. Einer von ihnen ist der geheimnisvolle Charles, zu dem Sophia sich magisch hingezogen fühlt. Welchen Fluch sie geweckt hat, erfährt sie erst durch eine alte Schriftrolle: Ihre Vorfahrin Elizabeth war eine Hexe, die mit achtzehn eines grausamen Todes gestorben ist …

Mein Senf zum Buch:
Die ersten 50 Seiten vom Buch waren für mich ein bisschen mühsam, doch dann tritt Charles auf den Plan. Von da an lebt das Buch von den Momenten, in denen Charles und Sophia zusammen sind. Die Beziehung der beiden verläuft zunächst sehr zaghaft. Sie ist eine dieser bekannten Ich-steh-auf-dich-aber-wir-dürfen-uns-nicht-näher-kommen,-es-ist-zu-gefährlich Sorte. Doch diese Beziehung schlägt sehr schnell um. Plötzlich führen die beiden Gespräche wie ein altes Ehepaar. Die erotischen Momente haben dennoch ihren Reiz =).

Es ergeben sich im Laufe der Geschichte für Sophia des Öfteren neue Erkenntnisse, doch die Spannung wird überhaupt nicht genutzt. Das alles wird irgendwie nur beiläufig erwähnt. Neue Fakten werden nicht wirklich schmackhaft gemacht.
Es passieren Dinge, die dem Leser nicht näher erläutert werden und Entscheidungen werden wie selbstverständlich getroffen, ohne dass diese dem Leser erklärt werden. Für mich waren daher einige Gegebenheiten nicht immer ganz nachvollziehbar und kamen mir zum Teil sogar unlogisch vor. 
So hört Sophia beispielsweise ständig diese, für sie, nervigen und unheimlichen Stimmen, die sie auszublenden versucht. Und nur weil ihr einmal jemand sagt, dass sie sich doch einfach mal darauf konzentrieren soll, anstatt sie zu ignorieren, wird daraus wie ganz selbstverständlich ein Gedankenlesen.
Ein anderes Mal, als sich herausgestellt hat, wer Ivory wirklich ist, muss Sophia unbedingt schwarze Magie anwenden. Darüber macht sie sich ununterbrochen Gedanken und es wird mehrfach betont, dass dies der einzige Weg sein kann. Wieso das jedoch so ist, war für mich nicht nachvollziehbar. Es hat nie ein klärendes Gespräch gegeben, aber alle Charaktere verhalten sich, als wäre es selbstverständlich.
Ich hoffe ich hab hier nicht zu sehr gespoilert =).

Die Idee, dass eine höhere Macht hinter all dem Übernatürlichen steht und auch die Fähigkeiten der einzelnen Elementare sowie die Rückblicke in die Vergangenheit haben mir sehr gut gefallen. Was mir allerdings gänzlich gefehlt hat, war Humor. Alle Figuren und Themen sind ständig so furchtbar ernst.

Fazit:
Fantastische Grundidee, dessen Umsetzung deutlich Luft nach oben bietet. Man darf also auf den nächsten Band gespannt sein.

3 von 5 Sternen




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Im zauberhaften ABC-Zug zum Zungenbrecherfelsen von Andrea Schütze und Judith Ganter

Anja Druckbuchstaben | 03 September 2013 | Kommentieren
Zum Inhalt:
Komm mit zu Quatschmatschmonster und Zungenbrecherfelsen! Lea, Tim und Emily fahren mit dem Zug durch das Buchstabenland und entdecken tolle Sprachspielereien. Die neue fabelhafte ABC-Reise von Andrea Schütze begeistert Kinder ab 5 Jahren mit fantasievollen Texten.

Mein Senf zum Buch:
Dies ist nicht unser erstes Buch aus der PingPong-Reihe des Langenscheidt-Verlags und so kann man sagen, dass wir bisher nichts anderes gewöhnt sind, als ein tolles Design und eine sehr gute Qualität, was die Verarbeitung der Bücher angeht. Im inneren befindet sich auch dieses Mal eine liebevoll gestaltete Geschichte, die die Fantasie der Kinder anregt und bei der auch Erwachsene noch etwas lernen können.

Das Buch hat eine Altersempfehlung für Kinder ab fünf Jahren, wobei man hier dazu sagen muss, dass die Inhalte des Buches bzw. die Lerneffekte wie Anagramme, Buchstabieralphabet und Morsecodes, noch ein wenig zu anspruchsvoll für diese Altersgruppe sind. Das Gute daran ist, dass uns das Buch dadurch noch eine ganze Weile begleiten wird.

Im Text sind oft die unterschiedlichsten und sonderbarsten Wesen erwähnt, die teilweise durch schöne Zeichnungen ergänzt werden. Meine Tochter hat unter anderem bemängelt, dass nicht alle im Text erwähnten Wesen auch tatsächlich abgebildet sind. Das regt zwar die Fantasie an, aber sie hätte doch von gewissen Dingen gerne eine Zeichnung gehabt.

Besonders gut gefallen haben uns die Verständigungsprobleme von Balduin und seinem Bruder in Becity. Im Zoo von Clowntown haben wir die Clowntiere bewundert und nachdem wir in Kauderwelsch waren, hat das Buchstabenvertauschen bei uns Einzug gehalten, auch nachdem das Buch längst zugeklappt war. Der absolute Hammer war für uns das Quatschmatschmonster.

Meine Tochter besteht außerdem darauf, dass ich unbedingt davon schreibe, wie sehr wir uns abends im Bett schlapp gelacht haben. Der Witz des Quatschmatschmonsters mit der Schlumpfkacke ist bei uns derzeit zu einem Running Gag mutiert.


Fazit:
Ein tolles Buch für Kinder ab fünf Jahren, mit Geschichten zum Freuen, Staunen und Lernen, die man immer wieder lesen kann.


5 von 5 Sternen


Vielen Dank an Blogg dein Buch und den Langenscheidt Verlag. Wer möchte, kann das Buch hier bestellen!


Campingküche von Dr. Oetker

Anja Druckbuchstaben | 20 Mai 2013 | Kommentieren

Zum Inhalt:
Mobile Cooking. Beim Urlaub in Zelt, Wohnwagen, Wohnmobil oder auch auf dem Hausboot muss es nicht immer nur Dosenfutter geben. Man braucht keinen raffinierten Hightech-Herd oder einen Backofen mit unzähligen Funktionen. Leckere, abwechslungsreiche und unkomplizierte Gerichte lassen sich auf 1-2 Gasflammen oder dem Grill zubereiten. In diesem Buch mit besonders strapazierfähigem Plastikeinband verrät Dr.Oetker wie Sie ohne großen Aufwand frisch gekochte Gerichte unterwegs zaubern können.

Mein Senf zum Buch:
Ich habe mich schon sehr auf dieses Buch gefreut. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich in der Regel weniger der Camping-, als eher der Hotel-Urlauber bin. Ich habe aber im Grunde nichts gegen den freien Himmel, das Gefühl von Freiheit und Weite, aber vor allem nichts gegen einfache und innovative Küche.
Bei den meisten Kochbüchern und Rezepten, schrecken mich die ellenlangen Zutatenlisten und die zum Teil ungewöhnlichen/ nicht alltäglichen Kräuter und Gewürze ab. Wenn ich erst die halbe Zutatenliste googlen muss, dann vergeht mir die Lust am Kochen.
Meine Erwartungen an die Rezepte aus "Campingküche" waren: Leckere Gerichte mit einfachen Mitteln, völlig umkompliziert. Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht.
Ich habe mich besonders gefreut, dass nach all den Möglichkeiten beim Zubereiten von Gerichten auf maximal zwei Flammen, auch die Kategorie Grillen nicht zu kurz kam.Sommer und Camping ohne Grillen ist absolut undenkbar.
Besonders originell fand ich die Rezepte, in denen es um die Verwertung von Grillfleisch vom Vortag geht. Bei uns gibt es nach jeder Grillaktion jede Menge Reste, aber auf die Idee sie sinnvoll weiterzuverarbeiten, bin ich bisher nicht gekommen =). Es ist interessant zu sehen, was man daraus noch alles zaubern kann.
Einen kleinen Abzug bekommt das Buch in Bezug auf den Umgang mit Kräutern und Gewürzen. Am Ende des Buches ist die Zusammensetzung von Würzmischungen und Gemüsepasten beschrieben. Kaum eines der vorgestellten Rezepte kommt ohne diese zusammengestellten Gewürzmischungen aus, so dass man um die Zubereitung dieser gar nicht drum rum kommt. Da es als fertige Mischung für den Campingurlaub wiederum praktisch ist und ab und zu auch Alternativen genannt werden, ist es eigentlich kein wirkliches Minus.

Fazit:
Super Koch-Ideen. bitte mehr davon!

4 von 5 Sternen


Vielen Dank an Blogg dein Buch und den Dr. Oetker Verlag. Kaufen könnt ihr das Buch hier!


Dummer Schnuffi von Adam Stower

Anja Druckbuchstaben | 10 März 2013 | Kommentieren
Zum Inhalt:
Die kleine Lily hat sich schon immer einen Hund gewünscht. Als plötzlich, der aus dem Zoo entlaufene Bär in ihrem Garten auftaucht, ist sie vor Freude nicht zu bremsen. Sie hält den Bären für einen Hund, wickelt ihm ihren Schal um den Hals, nennt ihn Schnuffi und nimm ihn von nun an überall mit hin. Lily fällt auf, dass ihr Schnuffi für einen Hund ziemlich dumm ist, er frisst kein Hundefutter und reagiert auf keine Kommandos, aber das macht Lily nichts aus. Als ihre Mutter sie schließlich darauf hinweist, dass Schnuffi in seinem Zuhause sicher schon vermisst wird, schreibt Lily einen Steckbrief und hängt ihn an einen Baum. Zu Lilys Enttäuschung, meldet sich der Zoo und Schnuffi wird abgeholt.

Cover und Aufmachung:
Der Schutzumschlag aus Papier, in den das Buch eingewickelt ist, ist nichts für Kleinkinder, den haben wir gleich entfernt. Zum Glück sieht das Buch unter dem Schutzumschlag ganz genauso aus. "Dummer Schnuffi" beinhaltet sehr viele schöne Illustrationen. Das Text-Bild-Verhältnis ist für Vorleser und Zuhörer sehr angenehm. Man liest sich also nicht den Mund fusselig wie man so schön sagt. Auch sehr kleine Kinder können ohne Probleme bis zum Ende zuhören.

Mein Senf zum Buch:
Ich habe das Buch zusammen mit meiner kleinen Tochter (4,5 Jahre) gelesen. Sie hat Schnuffi schon auf dem Titelbild als Bär enttarnt, das hätte ich nicht erwartet. 
Mir persönlich hat der Steckbrief, den Lily geschrieben hat, sehr gut gefallen. Der war richtig süß und Lily hat Recht, für einen Hund ist Schnuffi ziemlich dumm und brummig.
An der Stelle, als der Zoowärter bei Lily klingelt und Lily anschließend traurig im Bett liegt, hat meiner Ansicht nach ein Zwischenschritt gefehlt. Und zwar eine Erläuterung, dass Schnuffi jetzt wieder mit zurück in den Zoo genommen wird und warum. Das bedarf somit eine Erklärung durch den Vorleser.
Meine Tochter hat Probleme damit gehabt, das Ende zu verstehen. Für sie war das Ende nicht eindeutig genug, so dass sie mich mehrfach aufgefordert hat weiter zu lesen, da sie annahm, die Geschichte geht mit Miezi weiter.
Was mich verblüfft hat, war dass sie die Befehle, die Lily Schnuffi gibt, sofort als Hundekommandos identifiziert hat. Wir haben selbst keinen Hund und kennen nur wenige Hundebesitzer.
Beim Vorlesen ist aufgefallen, dass die kleinen Sprechblasen, die in den Illustrationen auftauchen, den Lesefluss leider etwas eingeschränkt haben. Meine Tochter hat das offensichtlich nicht gestört, denn ich musste das Buch gleich zweimal hintereinander vorlesen. Das ist ein gutes Zeichen. Wäre sie nicht schon so müde gewesen, wäre ich um ein drittes Mal sicher nicht drumrum gekommen.


Fazit:
Witzige Idee über eine tierische Verwechslung mit tollen Illustrationen. Trotz kleinerer Kritikpunkte, kommt das Buch bei der Zielgruppe ( ab drei Jahren) gut an. 

4 von 5 Sternen



Vielen Dank an Blogg dein Buch und den Langenscheidt-Verlag für das Rezensionsexemplar! Das neue Pingpong-Format ist wirklich toll! Hier kann man das Buch kaufen.