Der Dumont Verlag ist immer für eine Überraschung gut!

Anja Druckbuchstaben | 12 März 2014 | 11 Kommentare
Hallo Ihr Lieben!
Wie ihr alle wisst, steht uns bald einer der größten Feiertage ins Haus und zwar der Welttag des Buches! Eine Schande, dass dieser Tag noch kein gesetzlicher Feiertag ist! Etwas Gutes hat es trotzdem, ich kann den Tag wie immer im Büro verbringen und all meinen Kollegen ans Herz legen, doch endlich mal wieder ein Buch in die Hand zu nehmen =)

Aber nun mal zum Wesentlichen. Der Dumont Verlag hat mir in diesem Zusammenhang angeboten, zum Welttag des Buches ein Exemplar aus seinem Sortiment zu verlosen. Tausend Dank für dieses tolle Angebot! Nachdem ich mich durch die komplette Homepage geklickt hatte, habe ich mich für dieses Exemplar entschieden:

http://www.dumont-buchverlag.de/buch/Lisa_O%27Donnell_Bienensterben/12822

Und darum geht es in dem Buch:

Heute ist Weihnachten.
Heute hab ich Geburtstag.
Heute werd ich fünfzehn.
Heute hab ich meine
Eltern im Garten begraben.
Geliebt wurden sie beide nicht.

 

Heiligabend in Glasgow: Die fünfzehnjährige Marnie und ihre kleine Schwester Nelly haben gerade ihre toten Eltern im Garten vergraben. Niemand sonst weiß, dass sie da liegen und wie sie dahin gekommen sind. Und die Geschwister werden es niemandem sagen. Irgendwie müssen sie jetzt allein über die Runden kommen, doch allzu viel Geld verdient Marnie als Gelegenheits-Dealerin nicht. So ist es ihnen ganz recht, als ihr alter Nachbar Lennie, stadtbekannter (vermeintlicher) Perversling, sich plötzlich für sie interessiert. Lennie merkt bald, dass die Mädchen seine Hilfe brauchen. Er nimmt sich ihrer an und gibt ihnen so etwas wie ein Zuhause. Als die Leute jedoch beginnen, Fragen zu stellen, zeigen sich erste Risse in Marnies und Nellys Lügengebäude, und es kommen erschütternde Details aus ihrem Familienleben zum Vorschein, was ihre Lage nur noch komplizierter macht.
Mit schnörkelloser Präzision, großem Einfühlungsvermögen und finsterem Humor erzählt Lisa O’Donnell die verstörend komische Geschichte dreier verlorener Seelen, die für sich selbst keine Verantwortung tragen können, aber füreinander bedingungslos einstehen.
(Quelle: Dumont Verlag)


Ihr könnt euch also schon auf die Verlosung zum Welttag des Buches freuen =)

Jamaica Lane von Samantha Young

Anja Druckbuchstaben | 10 März 2014 | 3 Kommentare
Klappentext:
Olivia Holloway hat es satt, Single zu sein. Warum muss sie auch immer gleich Reißaus nehmen, wenn ein attraktiver Mann nur in ihre Nähe kommt? Die hübsche Amerikanerin ist notorisch schüchtern. Ihr bester Freund Nate Sawyer flirtet dagegen für sein Leben gern. Deshalb sagt er auch sofort zu, als Olivia ihn bittet, ihr Nachhilfe im Flirten zu geben. Zuerst ist es nur ein Spiel, leidenschaftlich und sexy. Dann merkt Olivia, dass da mehr ist. Viel mehr. Doch Nate ist kein Mann für feste Beziehungen. Und plötzlich steht alles in Frage: ihre Freundschaft, ihr Vertrauen, ihre Liebe.

Mein Senf zum Buch:
Zu Beginn habe ich mich wahnsinnig gefreut, die Clique aus Dublin Street "wiederzusehen", aber auf Dauer war mir das ein bisschen zu viel des Guten. Joss und Braden, sowie Elli und Adam führen mittlerweile total kitschig glückliche Beziehungen. Ein bisschen anstrengend war das schon.

Was Nate und Olivia angeht, so bedienen die beiden voll und ganz die typischen Klischees. Nate, der verdammt gut aussehende Aufreißer, der keine feste Beziehung will und Olivia ist natürlich ebenfalls wunderschön, nur dass sie das ganz anders sieht, weil sie total komplexbeladen ist. Als Leser weiß man von Anfang an, dass sich beide etwas vormachen, aber was solls... rein ins Vergnügen =).
Immer wenn Nate und Olivia aufeinander treffen, wird es richtig heiß, so dass für mich alle anderen Szenen drum herum eher nebensächlich wurden und ich eigentlich nur diesen Momenten entgegen gefiebert habe.

Alles in allem wirkt die Story und auch die Charaktere sehr konstruiert auf mich. Vielleicht liegt es daran, dass die Autorin in dieser Reihe immer wieder die gleichen Personen erwähnt und diese in eine Clique zu stopfen versucht. Das ist mittlerweile mein drittes Buch von ihr und ich muss sagen, die laufen wirklich alle nach dem gleichen Schema ab.
Ungefähr nach 3/4 des Buches kommt immer etwas Drama in die ganze Sache, man kann wirklich die Uhr danach stellen!
Die Versuche von Nate am Ende alles wieder gerade zu biegen sind allerdings herzerwärmend, wer kann da schon nein sagen?

Fazit:
Wenn man die Rezi so liest, könnte man meinen, dass mir das Buch nicht gefallen hat. Fassen wir doch nochmal zusammen:

Wirken die Charaktere konstruiert? Ja!
Ist die Story vorhersehbar? Aber sowas von!
Werden ordentlich Klischees bedient? Jawoll!
Läuft das Buch nach dem gleichen Schema wie seine Vorgänger ab? Japp!

Offensichtlich haben mich jedoch die Szenen zwischen Nate und Olivia für all das entschädigt, denn mir hat das Buch trotzdem gefallen. Den Schreibstil der Autorin mag ich sehr, auch wenn mir der Inhalt manchmal nicht ganz so zusagt.
Ich würde sagen, das Buch ist eine nette Story für zwischendurch mit ein paar unheimlich heißen Szenen. Man muss übrigens nicht unbedingt vorher Dublin Street oder London Road gelesen haben.

4 von 5 Sternen
 

Es hagelt Sterne

Anja Druckbuchstaben | 08 März 2014 | 13 Kommentare
Hallo Ihr Lieben,

in letzter Zeit denke ich des Öfteren über meine Bewertung zu gelesenen Büchern nach. Gefühlt und geschätzt vergebe ich für 90 Prozent der gelesenen Neuerscheinungen im Schnitt 5 Sterne. Also quasi die Höchstwertung ^^. Entspricht das wirklich den Tatsachen oder erinnere ich mich einfach nur besser an Higlights als an weniger gute Bücher und überragt dann dieser Eindruck einfach alles andere?
Um das rauszukriegen, habe ich jetzt jede Rezension hier auf dem Blog mit einem Bewertungstag versehen und mir mal die Labels dazu anzeigen lassen. Das hier ist der Stand vom 21.02.2014



AHA! 
Da haben wir es ja. Ich habe also durchaus einen Großteil der Bücher ziemlich gut bewertet... hm... was kann man daraus nun schließen?


  • Ich bin einfach total leicht zu begeistern ^^
  • Ich strafe Bücher ungern ab. Ich habe noch nie nur einen Stern vergeben.
  • Durch die vielen Anregungen, die ich auf euren Bücherblogs täglich lese, wähle ich mir im Vorfeld nur Bücher aus, bei denen ich ziemlich sicher sein kann, dass sie mir gefallen werden. Im Klartext: Ihr seid Schuld!
  • Die Verlage und Autoren übertreffen sich immer wieder selbst und haben jede Menge Spitzenbücher im Programm
  • Ich versuche an jedem Buch etwas Positives zu finden, auch wenn es nicht ganz auf meiner Wellenlänge liegt

Obwohl es ja in der menschlichen Natur liegt, die Schuld bei anderen zu suchen, muss ich sagen, dass es wahrscheinlich eine Kombination aus all den oben genannten Punkten ist =). Ich kann damit leben und prognostiziere schonmal einen Anstieg der 5 Sterne Bewertungen, wenn ich mir die Neuerscheinungen der nächsten Monate anschaue. Krieg der Sterne mal anders ^^.
Die Labels könnt ihr übrigens ganz unten auf dem Blog sehen.

Wie sieht das bei euch aus? Habt ihr auch so eine Statistik auf eurem Blog? 



Von den Sternen geküsst von Amy Plum

Anja Druckbuchstaben | 06 März 2014 | 2 Kommentare
Klappentext:
In Vincent hat Kate ihre große Liebe gefunden. Doch ihr gemeinsames Glück währt nicht lange. Denn Vincent ist kein Mensch, sondern ein Revenant. Immer wieder opfert er sein Leben, um andere Sterbliche zu retten. Nicht genug damit: Numa-Anführerin Violette hat seinen Körper vernichtet und Kates Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft zerstört. Ihr Freund ist nun eine wandernde Seele, er existiert nur noch als Geist. Eine winzige Chance, ihn wieder ins Leben zurückzuholen, scheint es zu geben. Doch Violette setzt alles daran, Vincent für sich und damit den großen Kampf um die Vorherrschaft zu gewinnen. Werden Kate und Vincent es schaffen, den bösen Mächten zu trotzen, und doch noch zueinander finden?

Mein Senf zum Buch:
Nach dem fiesen Cliffhanger am Ende von "Vom Mondlicht berührt" war ich nach dem Lesen des ersten Kapitels regelrecht enttäuscht. Das war viel zu einfach, auch wenn es natürlich sowas von klar war :-P.
Doch wer die Revenant-Reihe mag, dem bleibt gar nichts anderes übrig als auch dieses Finale zu lesen. Es hat mir unheimlich Spaß gemacht ein paar "alte Freunde" wiederzusehen und außerdem erfahren wir auch endlich mit Sicherheit, wer der Meister ist. Es kommt zum großen Showdown, auch wenn einige Dinge bereits vorhersehbar waren.
Die Autorin bleibt ihrem Stil treu. 3/4 des Buches plätschert die Story vor sich hin und Probleme werden wie von Zauberhand aus dem Weg geschafft. Und man hat ja so unheimlich viel Zeit... oh man das hat mich echt wahnsinnig gemacht. 
Aber dann, ZACK, wenn Frau Plum wirklich will, dann lässt sie ein ganzes Feuerwerk an Spannung ab. Geht doch! Das sind die Momente, in denen ich fassungslos und schmunzelnd eine Seite nach der anderen umblättere! Das hält leider nicht über weite Abschnitte an, aber was soll man sagen, Amy Plum ist eben eine Romantikerin mit einem Hang zu dramatischen Szenen und glücklicherweise mit einem Faible für Happy Ends.

Fazit:
Ein würdiger Abschluss und ein wunderbares Wiedersehen mit alten Freunden. Jules hat mir unheimlich gefehlt, auch wenn ich seine Entscheidung nachvollziehen konnte. Am Ende steht ein Showdown mit durchaus zu verschmerzenden Verlusten.

4 von 5 Sternen



Let's challenge each other

Anja Druckbuchstaben | 04 März 2014 | 2 Kommentare




Hier sind die neuen Aufgaben von Lu an mich =)

1. Lies ein Buch, das du vor dem Kauf noch nicht kanntest. Ein richtiger Spontankauf!
2. Lies ein Buch, das aus der Sicht eines Kindes (nicht Teenager) geschrieben wurde.
3. Lies ein Buch, dessen Cover niedlich gestaltet ist, also rosa, Herzchen, Schleifen etc...
 
Also Lu echt! Du schaffst mich! Wie kommst du bloß immer auf solche Ideen?
Ein Spontankauf sollte mir wirklich die wenigsten Probleme bereiten, aber was die anderen zwei Aufgaben angeht, habe ich wirklich Null Ahnung! Falls jemand Vorschläge hat, immer her damit!
 
 
Und hier sind meine Aufgaben an Denise: 
 
Lies ein Buch...
... zu dem du bereits den Film gesehen hast
... dass du ausgeliehen hast
... dessen Cover dir überhaupt nicht zusagt
 
 

Level 6 von Michelle Rowen

Anja Druckbuchstaben | 02 März 2014 | 4 Kommentare
Klappentext:
Die 16-jährige Kira erwacht in einem dunklen Raum, verstört und hilflos. Aber nicht allein: Sie teilt ihr Gefängnis mit dem 17-jährigen Rogan, einem verurteilten Mörder. Unfreiwillig sind die beiden Kandidaten in der Gameshow "Countdown", in der es um Leben und Tod geht: Scheitern sie am nächsten Level, sterben sie live im Fernsehen. Den Teenagern bleibt keine Wahl - sie müssen mitspielen, wenn sie überleben wollen. Doch kann man einem Mörder trauen, und wenn er noch so schöne blaugrüne Augen hat? Trotz aller Versuche, sie gegeneinander aufzuhetzen, kommen Kira und Rogan sich immer näher - und stoßen auf die schreckliche Wahrheit hinter dem grausamen Spiel...

Mein Senf zum Buch:
Ich habe selten ein Buch gelesen, bei dem mich schon die ersten Sätze dermaßen gefesselt hat. Das hat die Autorin wirklich drauf, das muss man ihr lassen.
Kira und Rogan wachen in einer Situation auf, die man sich in seinen schlimmsten Albträumen vorstellt. Beide gefesselt in einem dunklen Raum ohne jede Ahnung wie sie dorthin gekommen sind. Das ist doch mal ein Kennenlernen der ganz anderen Art! Ich habe von Beginn an an den Seiten geklebt. Bereits nach den ersten Wortwechseln waren mir Kira und Rogan sympathisch. Beide haben wirklich Sinn für Humor und Sarkasmus.
Die Aufgaben (Level), die die beiden durchstehen müssen.. eigentlich müsste man sagen: Überleben müssen, sind böse, gefährlich und gemein. Und das ist längst nicht alles. Durch gezielte Manipulationen und Verbreitung von Lügen seitens der Speielmacher, wird den beiden zusätzlich das Überleben schwer gemacht.
Es hat mir Spaß gemacht mit anzusehen wie sich Kira und Rogan trotz all der Strapazen näher kommen. Dennoch bleiben besonders bei Kira ständige Zweifel.

Die Geschichte spielt in einer dystopischen Welt, die hier jedoch komplett im Hintergrund bleibt. was auch gar nicht schlimm ist, denn der Fokus liegt auf dem Durchstehen der Level.
Kommen wir nun zu kleineren Kritikpunkten: Ein paar mal im Verlauf der Level habe ich mich gefragt, was die beiden eigentlich essen und trinken. Die Geschichte spielt zwar in der Zukunft, aber der menschliche Körper funktioniert noch immer genauso. Außer an einer Stelle mit vergifteten Lebensmitteln, ist in der gesamten Story niemals die Rede davon.
Der Aufbau der einzelnen Level war wirklich gut durchdacht, doch gegen Ende war die ein oder andere Wendung vorhersehbar. 
Den Zusatz zum Titel "Unsterbliche Liebe" finde ich etwas kitschig und überflüssig, "Level 6" hätte gereicht.
Trotzdem ist die Umsetzung sehr gelungen und der große Showdown an Spannung kaum zu überbieten. Nach all den durchlittenen Strapazen, blieb ich nach dem Zuklappen des Buches, mit einem Lächeln auf den Lippen zurück.

Fazit:
Euch erwartet eine spannende Geschichte, in der es mehr als einmal um Leben und Tod geht. Wir können uns glücklich schätzen, dass die Autorin ihre ursprüngliche Idee in einer Neuauflage für Jugendliche veröffentlicht hat. Ich habe es mit Spannung aber auch mit Schrecken genossen, das Spiel "Countdown" zu spielen.

 4 von 5 Sternen


Vielen Dank an den Verlag Darkiss, der kontinuierlich weite Teile meines Bücherregals erobert und natürlich an das Team von Blogg dein Buch, deren E-Mails ich über alles liebe =). Ihr könnte das Buch hier kaufen.