Erschienen am 25.02.2026 | 32 Seiten | 16,00 € | ab 3 Jahren
Dirk Pope | Tulipan
illustriert von Sabine Kranz
Klappentext
Der Frosch denkt, er sei der Größte am Seerosenteich und verschluckt mit einem Happs die Fliege, die summend ihre Kreise zieht. Doch wenn man sich auf eines verlassen kann, dann darauf, dass es immer ein noch größeres Großmaul gibt: Und so verschluckt der Storch den Frosch und der Fuchs den Storch. Und so geht es prahlerisch quer durch das Tierreich – bis der Walfisch die Angeberei beendet. Denn obwohl er bei Weitem das größte Maul hat, kann er Angebereien nicht leiden und sorgt dafür, dass alle Tiere wieder ausgespuckt werden. Zum Glück hatten alle trotzdem einen Riesenspaß, selbst die Fliege, die vor lauter Aufregung einen Schluckauf bekommt. (Quelle: Tulipan)
Senf
Der Titel des Buches kam beim Vorlesen natürlich direkt gut an. Erst hat mein kleiner Zuhörer große Augen gemacht und dann wissend geschmunzelt. Denn es handelt sich um ein Wort, das wir im Alltag natürlich zu vermeiden versuchen. So macht es gleich doppelt Spaß und der Titel könnte nicht besser passen.
Diese Geschichte spielt am und im Wasser. Auf jeder Seite begegnet uns ein Tier, das behauptet, das allergrößte Maul zu haben und dies direkt unter Beweis stellt, in dem das kleinere Tier verschluckt. Dabei baut sich das Geschehen wie "Ich packe meinen Koffer" auf. Es wird quasi immer wiederholt, wer wen gefressen hat. Das hat uns richtig gut gefallen.
Der gelassene und ruhige Wal macht am Ende Schluss mit der Angeber- und Prahlerei. Zum Glück werden dadurch alle Tiere wieder ausgespuckt und es nimmt ein harmonisches Ende. Sowohl die Tiere als auch wir hatten einen riesigen Spaß beim Lesen. Für meinen kleinen Zuhörer ist übrigens das größte Highlight auf der letzten Seite des Buches, als die Fliege damit prahlt, dass sie den größten Rüssel hat.
Die Illustrationen haben uns gut gefallen. Sie sind mindestens ebenso witzig wie die Geschichte selbst.
Fazit
Eine witzige Geschichte über Angeberei unter Tieren, die beim Vorlesen großen Spaß macht. Obwohl die Tiere sich im Laufe ihrer Prahlerei gegenseitig fressen, gibt es am Ende glücklicherweise ein Happy End für alle. Humorvolle Leseempfehlung von uns!
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an Tulipan!


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