Erschienen am 26.02.2025 | 248 Seiten | 16,00 € | ab 11 Jahren | Band 1
Megan Hopkins | Beltz & Gelberg
übersetzt von Petra Knese
Klappentext
Astrid hat ihr ganzes Leben in einem kleinen, abgeschlossenen Schuppen verbracht. Ihre Mutter versteckte sie dort aus Angst vor der Welt. Als eine mysteriöse Frau mit Flügeln sie auf die Schule Starminster hoch oben in Überlondon bringt, beginnt ein neues Leben – sie soll selbst fliegen lernen. Inmitten von Mitternachtsunterricht und Himmelsgärten stößt sie auf ein beunruhigendes Geheimnis: Kinder verschwinden– und Astrids Mutter scheint mehr über diese Welt zu wissen, als sie erzählt hat. (Quelle: Beltz & Gelberg)
Senf
Der Einstieg in dieses Buch hat mich ziemlich geschockt. Astrid ist ein junges und wissbegieriges Mädchen, das von ihrer Mutter in einem Schuppen "gehalten" wird. Sie versorgt sie mit Essen und von ihr ausgewählten Informationen, zum Beispiel über die Sterne. Sterne, die Astrid so liebt, aber noch nie in ihrem Leben gesehen hat. Sie versucht sich sogar verzweifelt aus dem Schuppen herauszugraben. Trotzdem scheint das Verhältnis zu ihrer Mutter recht gut zu sein.
Für Astrid ändert sich alles, als sie von einer Librae entdeckt und nach Überlondon mitgenommen wird. Denn auch Astrid werden irgendwann Flügel wachsen und sie wird eine Librae sein. Es war sehr faszinierend, zusammen mit Astrid Überlondon zu erkunden, das so voller aufregender neuer Dinge ist. Ich finde Astrids Entwicklung und ihren Mut richtig gut.
Die Idee, dass man in Überlonden auf Blumen lebt und die zugehörige Zeichnung dazu im Buch, hat mir sehr gut gefallen.
Überlondon hat jedoch auch Schattenseiten. Verschwundene Kinder, verstümmelte Vögel und zwielichtige Charaktere mit eigenen Interessen. Die Autorin schafft es wunderbar ihre Leser zu fordern und jeder Menge Nervenkitzel auszusetzen. Was auch richtig gut deutlich wurde, war der Zwiespalt, in dem Librae und deren ungeflügelte Familienmitglieder stecken.
Die Aussprache zwischen Astrid und ihrer Mutter am Ende, hat mich nur mäßig versöhnlich gestimmt. Insgesamt macht das Ende aber richtig Lust auf den Folgeband.
Fazit
Die Autorin schafft eine faszinierende Welt, die über unserer existiert, doch nicht für jeden zugänglich ist. Darüber hinaus gibt es einige spannende Elemente, die für ordentlich Nervenkitzel sorgen. Starminster ist ein sehr gelungener Fantasy-Auftakt!
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an Beltz & Gelberg!


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