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Zersplittert von Teri Terry

Anja Druckbuchstaben | 25 Januar 2014 | 3 Kommentare
https://shop.coppenrath.de/produkt/61184/zersplittert/geschenke-buecher-fuer-jugendliche/buchwelt/
Zum Inhalt:
Kylas Gedächtnis wurde gelöscht, ihre Persönlichkeit ausradiert, ihre Erinnerungen sind für immer verloren. Denkt sie.

Doch als Kyla im Wald von dem aufdringlichen Wayne Best angegriffen wird, setzt schlagartig ihr Erinnerungsvermögen wieder ein. Trotzdem stellen sich der 16-Jährigen weiterhin jede Menge rätselhafter Fragen: Wer ist das Mädchen mit den zertrümmerten Fingern, die in ihren Albträumen auftaucht? Und welche Rolle hat sie bei Free UK, einer terroristischen Gruppe im Untergrund, gespielt?
Als ein mysteriöser Mann namens Hatten in Kylas Leben tritt, besteht für sie endlich die Möglichkeit, mehr über ihre Vergangenheit und das System der Lorder herauszufinden. Doch Hatten verfolgt als Anhänger von Free UK seine eigenen Ziele und Kyla wird immer mehr zum Spielball zwischen Lordern und Terroristen …

Mein Senf zum Buch:
Nach "Gelöscht" hätte ich nicht erwartet, dass die Autorin es schafft, die Spannung noch weiter steigen bzw. den Leser vor Neugier fast wahnsinnig werden zu lassen.

Kyla kann einem wirklich ein bisschen leidtun. Nicht nur dass sie geslatet wurde und sich nur bruchstückweise an ihre alte Identität erinnert, es stellt sich auch heraus, dass da noch viel mehr ist. Insgesamt befinden sich drei unterschiedliche Identitäten in ihrem Körper. Selbstverständlich will man als Leser sehnlichst erfahren wie und was da in der Vergangenheit gelaufen ist. Die Autorin versteht es an dieser Stelle sehr gut, Kyla immer nur Stückchen für Stückchen diese vergessen geglaubten Erinnerungen wieder offen zu legen. Es bleibt einem nichts anderes übrig, als an den Seiten zu kleben.

Zudem muss sich Kyla mit jeder Menge Bösewichte rumschlagen, die nicht immer von vornherein zu erkennen sind. Oft habe ich überlegt, wer jetzt nun Freund oder Feind ist. Trotz wildester Spekulationen konnte mich die Autorin auch hier immer wieder überaschen. Der verhasste Wayne taucht wieder auf und auch auf der Lorder-Seite gibt es einen erbitterten Gegner. Mit Nico ist der Autorin aus meiner Sicht ein wirklich beeindruckender Charakter gelungen.
Katran, den Kyla noch von vor dem Slaten kennt, fand ich sehr interessant und es hat mich gefreut, dass auch Aiden und Mac wieder mit von der Partie sind.

Bei all der Trauer um Ben versucht Kyla sich in dieser Zwickmühle zwischen ihren eigenen Identitäten, den Lordern, ihrer neuen Familie und der Free UK nicht unterkriegen zu lassen und dabei gibt es tatsächlich die ein oder andere Überaschung. Im Vergleich zu "Gelöscht" ist der Gewaltanteil im übrigen wesentlich höher.

Fazit:
Die Autorin hat es geschafft, mich mit viel Spannung, neuen Verwirrungen und jeder Menge Action non-stop auf Trab zu halten.
Am Ende erwartet den Leser ein Cliffhanger, der nicht nur neugierig auf den finalen Band macht, sondern einen auch mit einem Funken Hoffnung zurücklässt. Alles in allem eine deutliche Steigerung zum ersten Band, von daher gibt es von mir

5 von 5 Sternen



 

Gelöscht von Teri Terry

Anja Druckbuchstaben | 15 September 2013 | 3 Kommentare
Zum Inhalt:
Kylas Gedächtnis wurde gelöscht, ihre Persönlichkeit ausradiert, ihre Erinnerungen sind für immer verloren. Kyla wurde geslated. Aber die Stimmen aus der Vergangenheit lassen die Sechzehnjährige nicht los – hat sie
wirklich unschuldige Kinder bei einem Bombenanschlag getötet? Zählte sie zu einer Gruppe von gefährlichen Terroristen? Und warum steht ein Bild von ihr auf einer geheimen Webseite mit vermissten Kindern? Kyla wird immer wieder von Flashbacks aus ihrem früheren Leben eingeholt und begreift allmählich, dass ihre wahre Identität ein großes Geheimnis birgt. Gemeinsam mit Ben, einem anderen Slater, in den sie sich verliebt, begibt sie sich auf die Suche nach der Wahrheit – doch wem kann sie überhaupt noch vertrauen?

Mein Senf zum Buch:
Die Idee für diesen dystopischen Roman, hat mir von Beginn an gefallen.  Ich habe einfach eine Schwäche für diese erschreckenden Zukunftsvisionen =)

Die Hauptprotagonistin Kyla ist irgendwie anders, irgendwie besonders, wie es in dystopischen Romanen eben meistens so ist. Sie war mir von Beginn an sympathisch und das hat sich während des gesamten Buches nicht geändert. Dagegen konnte ich ihre neue Mutter überhaupt nicht leiden. Mir war noch nie ein Charakter so unsympathisch wie diese Frau. Ich musste allerdings zur Mitte des Buches hin feststellen, dass der erste Eindruck manchmal sehr täuschen kann. Zum Glück! 
Weitere vorkommende Charaktere wie Aiden, Mac und Ben fand ich sehr interessant, die meisten Überwachungsfiguren wie Mrs. Alis, Dr. Lysander, die Lorder und vor allem Kylas Vater fand ich erschreckend. Im Verlauf des Buches wird außerdem nicht immer klar, wer nun zu den "Guten" und wer zu den "Bösen" gehört.

Kyla wurde geslated und hat somit keine Erinnerungen mehr an ihr vorheriges Leben. Geslatete Personen müssen alles von Grundauf neu lernen. So ist es nicht verwunderlich, dass sich Kyla zunächst einmal in ihre "neue" Welt einfinden muss. Sie tappt 3 / 4 des Buches die meiste Zeit im Dunkeln und schafft es erst zum Ende des Buches hin, zusammenhängend zu denken und diese Zusammenhänge auch zu begreifen. Das führt den Leser langsam in diese dystopische Welt ein, hatte aber auch zur Folge, dass sich diese Unwissenheit ein bisschen sehr gezogen hat.

Als gegen Ende dieser neue Lehrer Hatten auftaucht, steigt die Spannung rapide an, bis sie genau am Ende ihren Höhepunkt erreicht. Mit dieser Entwicklung habe ich absolut nicht gerechnet. Tja das hat die Autorin ja toll hinbekommen, jetzt muss ich natürlich auch den Folgeband lesen, der im Frühjahr 2014 erscheint.

Fazit:
Gelungener Auftakt zu einer neuen dystopischen Welt, der neugierig auf die Fortsetzungen macht.

4 von 5 Sternen