Spontane Aktion: Ich war dabei! =)

Anja Druckbuchstaben | 13 Oktober 2013 | 8 Kommentare
Nach den vielen schönen Posts zur Buchmesse, habe ich mir kurzerhand eine Freundin geschnappt und ins Auto gepackt, Dann sind wir zum Parkhaus Rebstock in Frankfurt gefahren, ausgestiegen, zum Shuttlebus gelatscht und von dem haben wir uns wo abliefern lassen? GENAU! Direkt vor Halle 3!

Am Anfang war es noch so schön leer =). Nach den ersten paar Metern hatte ich schon den ersten Aussetzer und stand kurz vorm Herzinfarkt. Am Stand von Copenrath konnte man den Nachfolger von "Gelöscht" bewundern und in den Händen halten! Kaufen aber erst im Januer 2014. Das ist echt hart! (Ich Trottel hab kein Bild gemacht) *heul*

Wir haben dann der Lesung zu "Frozen Time" von Katrin Lankers beigewohnt und ich kann euch sage, das Wetter hat wirklich zum Titel des Buches gepasst! Die Lesung fand draußen statt. Es waren zwar überall Heizstrahler aufgestellt, aber nach der Lesung waren wir trotzdem total frozen ^^.
Leider konnten wir das Buch nicht ergattern, es ging weg wie warme Semmeln!





Als wir uns dann wieder aufgewärmt hatten, sind wir zu einer weiteren Lesung gegangen und zwar zum Buch "Am Ende der Treppe, hinter der Tür" von Sabine Lugwig. 
Die Lesung hat mir sehr gut gefallen. Sie war fantastisch vorgetragen und absolut spannend. Im Anschluss haben wir uns das Buch gekauft und auch gleich signieren lassen!





Fazit:
Tolle Autoren, tolle Veranstaltungen, unsere geliebten Verlage... alles unter einem Dach. Wir haben uns die meiste Zeit in Halle 3 getummelt, was gegen Mittag einfach nicht mehr schön war, denn es wurde gerammelt voll. Ich weiß nicht wieviele Rollis über meinen Fuß gefahren sind, ich hab irgendwann aufgehört zu zählen. 

Ich bin sehr beeindruckt von der Organisation der Buchmesse, großes Kompliment an alle Veranstalter. Ob wir wiederkommen werden? Mit Sicherheit, aber nächstes Mal am Sonntag, wenn man die Bücher auch kaufen kann!!

Hier seht ihr alles, was ich so eingepackt habe:





Boy Nobody von Allen Zadoff

Anja Druckbuchstaben | 07 Oktober 2013 | 4 Kommentare
Zum Inhalt:
Mit 12 Jahren wurde er rekrutiert, um tödliche Missionen zu „erledigen“. Mit 16 ist BOY NOBODY einer der Besten. Weil er keine Fehler macht. Weil er eiskalt ist. Weil er seine Zielobjekte schnell und effektiv aus dem Weg räumt.
Seine aktuelle Mission ändert jedoch alles: Denn die Zielperson ist ganz und gar nicht, was sie scheint. Und sie kommt ihm gefährlich nahe. Zu nahe.

Aber BOY NOBODY wird auch diesen Auftrag erfolgreich zu Ende bringen. Weil er einer der Besten ist. Weil er keine Fehler macht. Weil er eiskalt ist. Oder etwa nicht …? 

Mein Senf zum Buch:
Schon bevor ich das Buch aufgeschlagen habe, habe ich mich gefragt, wie ein so junger Mensch zu einem Auftragskiller wird. Da muss doch in der Vergangenheit einiges schief gelaufen sein. Und genau so ist es auch bei Boy Nobody. Im Laufe der Geschichte gibt es immer wieder Hinweise auf Geschehnisse in der Vergangenheit, die dazu geführt haben, dass Boy Nobody genau das ist, was er eben heute ist: Ein knallharter, eiskalter, skrupelloser Auftragskiller.

"Unfälle, Krankheiten, genetische Veranlagung, Pech. Es gibt tausend Arten zu sterben. (S. 317)

Er nennt seine Auftraggeber Mutter und Vater, obwohl sie nicht seine richtigen Eltern sind. Die Kommunikation zwischen ihm und eben diesen Eltern hat mich ziemlich verblüfft. Man hat ja schon oft gehört, dass Kommunikationskanäle nach Schlüsselwörtern durchsucht werden und da ist es natürlich sehr wichtig, dass Boy Nobody und seine Eltern nicht auffallen.
Um unauffällig zu sein, benutzen sie vollkommen alltägliche Dialoge zwischen Sohn und Eltern. Bestimmte Redewendungen und Ausdrucksweisen haben jedoch spezielle Bedeutungen. Der Protagonist klärt den Leser zwischendurch immer mal wieder über die eigentliche Bedeutung auf. Die technischen Raffinessen in diesem Zusammenhang fand ich sehr unterhaltsam.

In der ein oder anderen Rezension zu Boy Nobody, habe ich gelesen, dass es schwierig sei, BN zu mögen. Das kann ich nicht bestätigen, ich fand ihn von Beginn an sympathisch, trotz seines ungewöhnlichen Verhaltens.

Es ist wichtig für BN, dass er keine Schwäche zeigt und einen Auftrag zielorientiert durchführt. Doch mit seinem neuen Auftrag fällt ihm das zunehmend schwerer. Plötzlich plagen ihn Zweifel und er beginnt zu zögern. 

"Niemand ist unschuldig. Das habe ich gelernt. Ich habe auch gelernt, wie man einen Auftrag kurz und schmerzlos erledigt. Ich muss den Job zu Ende bringen. Das ist alles. (S. 191)

"Mein Verstand spielt mir einen Streich. Ich denke über Schuld und Unschuld nach, obwohl es mir nicht gerade guttut." (S. 193)

Es stellt sich heraus, dass er doch nicht so gefühlskalt ist wie er immer dachte und wie es von ihm erwartet wird. Als sich mitten im Auftrag plötzlich die Zielperson ändert, steht er vor einer schweren Entscheidung. Die Spannung steigt von Seite zu Seite.
Die Handlung am Ende hat überhaupt nicht in das Bild gepasst, was ich mir von Boy Nobody bis dahin gemacht hatte. Ich fand es zwar absolut überraschend aber auch unlogisch. Das ist mein einziger Kritikpunkt.

"Egal, was dir passiert, egal, womit dich das Leben konfrontiert - Niederlagen, Verluste. Schmerz ... Du überlebst es." (S. 332)

Fazit:
Ein absolut rasanter und spannender Auftakt über einen jugendlichen Auftragskiller. Inbesondere die Rückblicke in die Vergangenheit werfen viele Fragen auf und machen einen neugierig auf die Fortsetzung.

4 von 5 Sternen



Vielen Dank an den Bloomoon Verlag und an Blogg dein Buch. Ihr könnt das Buch hier kaufen!




Die Scanner von Robert M. Sonntag

Anja Druckbuchstaben | 05 Oktober 2013 | 4 Kommentare



Zum Inhalt:

Die Welt im Jahr 2035: Gedruckte Bücher, Zeitungen, Zeitschriften gibt es nicht mehr. Für Rob kein großes Problem. Er kennt es nicht anders. Er ist in einer vernetzten Welt aufgewachsen und arbeitet für einen Megakonzern, der jedes Druckerzeugnis, das er in die Finger bekommt, digitalisiert. So wird alles Wissen für alle zugänglich. Jederzeit! Und kostenlos! Ist doch prima, oder?
Aber dann gerät Rob in die Kreise einer geheimen Büchergilde. Einer verbotenen Organisation aus Pleite gegangenen Buchhändlern, arbeitslosen Autoren, Übersetzern, Journalisten und ausgemusterten Verlagsmitarbeitern. Und plötzlich sieht Rob sein Bild als Top-Terrorist in den Nachrichten auf allen TV-Kanälen. Im Kampf um Wissen, Monopolisierung und Macht ist er mit einem Mal der Staatsfeind Nummer eins.

Mein Senf zum Buch:
Ich kann euch schon gleich vorneweg verraten, dass ich dieses Buch für ein Must-Read halte. Im Prinzip für jeden, aber ganz besonders für die vielen lieben Bücherblogger. Sieht so tatsächlich unsere Zukunft aus? Alle Anzeichen sprechen dafür. Haltet eure Bücher gut fest und lest "Die Scanner".
Die neue tolle digitale Welt im Jahre 2035, die der Autor Robert M. Sonntag beschreibt, hat mich sehr erschreckt. Vor allem deshalb, weil sie auch schon in unserer Zeit denkbar ist.  Ebooks, soziale Netzwerke und Reality TV sind schon jetzt alltäglich für uns. Die rasante technische Entwicklung hat dafür gesorgt, dass wir gewisse Dinge überhaupt nicht mehr hinterfragen, sondern einfach konsumieren. Genau so geht es dem Hauptprotagonisten Rob auch, bis er endlich anfängt zu zweifeln.
Der Autor zieht den Leser mit seinem Schreibstil in seinen Bann. Seite für Seite wird die Geschichte spannender und geheimnisvoller.
Ganz besonders hat mir auch der Abschluss des Buches gefallen, da geht es nämlich darum, wie dieses Buch entstanden ist. Sowas mag ich wirklich, das macht die Geschichte zu einer runden Sache.

Außerdem wurde ich nun dazu angestiftet auch folgende Werke zu lesen: "Fahrenheit 451", "Schöne neue Welt" und "1984".

Fazit:
Manchmal ist es schon bemerkenswert, was ein Autor auf knappen 190 Seiten zustande bringen kann. Eine der besten Dystopien, die ich bisher gelesen habe.  



5 von 5 Sternen




Gemeinsam Lesen #28

Anja Druckbuchstaben | 04 Oktober 2013 | Kommentieren
Endlich endlich endlich schaffe ich es bei Asaviels Gemeinsam-Lesen-Aktion mitzumachen. =)



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?




Ich habe gerade mit "Wen der Rabe ruft" begonnen. Ich habe es gerade erst bis Seite 36 geschafft =).
 
 
2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
 
"Hey, ist das Whelk?", fragte Ronan.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)
 
Der Auftakt zu der Wolves-of-Mercy-Falls-Reihe hat mich damals absolut nicht überzeugen können, dagegen hat mich dieses Buch schon auf den ersten wenigen Seiten in seinen Bann gezogen. Maggie Stiefvater hat mich also doch noch gekriegt ^^.
 
"Je wärmer es wurde, desto mehr Cabrios sah man auf den Straßen, aus denen Jungs in so geschmacklosen Shorts steigen, dass sich wirklich nur Reiche damit vor die Tür wagen.° (S. 19) 

4. Stell dir vor du tauschst in diesem Moment die Rolle mit dem Hauptcharakter (Protagonist) der Geschichte. Was würdest du als nächstes tun. (Es kann natürlich von dem abweichen, was der Charakter im Buch tatsächlich geplant hat.) 

Ich (Blue) würde zunächst versuchen herauszufinden, wer dieser Gansey ist und zwar mit allen Mitteln. Auch wenn das bedeutet, dass ich dafür die Aglionby Schule betreten muss =)


Gewinnspielauslosung

Anja Druckbuchstaben | 03 Oktober 2013 | 1 Kommentar
So ihr Lieben, es ist soweit, ich habe endlich ausgelost. Naja besser spät als nie ^^.

Dieses tolle Buch...


geht an ...



Glückwunsch! Melde dich bitte mal per E-mail bei mir =)


Meine Neuzugänge =)

Anja Druckbuchstaben | 01 Oktober 2013 | 5 Kommentare
Ich kann es kaum erwarten, in diese beiden neuen Schätze abzutauchen !