Zum Inhalt:
Emmi Rothner möchte per E-Mail ihr Abo der Zeitschrift „Like“ kündigen, doch durch einen Tippfehler landen ihre Nachrichten bei Leo Leike. Als Emmi wieder und wieder E-Mails an die falsche Adresse schickt, klärt Leo sie über den Fehler auf. Es beginnt ein außergewöhnlicher Briefwechsel, wie man ihn nur mit einem Unbekannten führen kann. Auf einem schmalen Grat zwischen totaler Fremdheit und unverbindlicher Intimität kommen sich die beiden immer näher – bis sie sich der unausweichlichen Frage stellen müssen: Werden die gesendeten, empfangenen und gespeicherten Liebesgefühle einer Begegnung standhalten? Und was, wenn ja?
Mein Senf zum Buch:
Als ich angefangen habe, den Email-Austausch von Emmi und Leo zu verfolgen, war ich sehr fasziniert und gespannt. Im Laufe der Unterhaltungen hat die Spannung allerdings etwas nachgelassen, weil es immer wieder auf das gleiche Thema hinausläuft: Sollen sich Emmi und Leo wirklich treffen? Diese Frage steht so oft im Raum und wird so oft wieder wegdiskutiert, dass ich schon ein bisschen genervt davon war. Ich dachte: Meine Güte, jetzt tut es endlich! =)
Die Sache mit Emmis bester Freundin Mia fand ich ziemlich strange und die Aktion mit Bernhard umso mehr. Also bitte, es hätte Emmi auf jeden Fall auffallen müssen, dass Bernhard Leo geschrieben hat und umgekehrt, schließlich bewacht sie ihren Posteingang wie ein Schießhund!
Trotz ein paar Makeln, konnte ich die Geschichte von Leo und Emmi nicht aus der Hand legen.
Fazit:
Eine interessante Geschichte mit viel Gefühl und großen Erwartungen.
3 von 5 Sternen
