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Evermore - Die Unsterblichen von Alyson Noel

Anja Druckbuchstaben | 15 August 2013 | 5 Kommentare
Zum Inhalt:
Ever ist sechzehn Jahre alt, als sie ihre Familie bei einem Autounfall verliert – sie überlebt als Einzige. Seither hat sie sich von der Außenwelt zurückgezogen. Alles ändert sich jedoch, als sie Damen zum ersten Mal in die Augen blickt. Er hat etwas, was Ever zutiefst berührt und gleichzeitig irritiert. Seitdem sie dem Tod so nahe war, besitzt sie die Fähigkeit, die Gedanken der Menschen hören zu können. Nicht so bei Damen. Wer ist er? Und was will er ausgerechnet von ihr?

Mein Senf zum Buch:
Trotz ihrer hellseherischen Fähigkeiten ist Ever irgendwie schwer von Begriff. 3/4 des Buches ist sie völlig ahnungslos und tappt im Dunkeln. Dazu kommt das ständige hin und her, auf und ab mit Damen, der einen Hang zu Blumen hat und deshalb ständig Rosenknospen und Tulpen hinter irgendwelchen Mädchenohren materialisieren muss. Obwohl sich das Buch locker flockig und recht flott lesen lässt, hat die Story sich gezogen wie Kaugummi.
Ever suhlt und aalt sich ständig in Selbstmitleid. Ich verstehe ja, dass sie einen wirklich schweren Verlust erlitten hat, hatte aber kein Verständnis dafür, dass sie nicht wenigstens versucht aus diesem Loch rauszukommen, als ihr dazu Chancen eröffnet werden.

Alles in allem wimmelt es im Buch von Herzschmerz und Schnulz, der Rest hat einfach zu wenig Substanz. Man erfährt viel zu wenig über das Leben der Unsterblichen. Auch die Charaktere konnten mich nicht in ihren Bann ziehen.

Fazit:
Trotz ein paar guter Ansätze, konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen. Ich werde die Reihe erstmal nicht weiterverfolgen. 

3 von 5 Sternen