Einen Baum für deinen Blog

Anja Druckbuchstaben | 30 August 2012 | 1 Kommentar

Über den Blog von Schnuffelchen bin ich gerade auf eine ganz tolle Aktion aufmerksam geworden, die da heißt...



Da habe ich gleich mal mitgemacht und mich für eine Buche entschieden. Vielleicht möchten ja ein paar von euch auch an dieser Aktion teilnehmen, ich würde mich freuen!



Marischa Sommer - Talking Dirty

Anja Druckbuchstaben | 27 August 2012 | 1 Kommentar




Inhalt:
Marie verpasst nach ihrem Studium den Anschluss. Trotz diverser Bemühungen findet sie keinen Job. Als das Geld langsam aber sicher knapp wird, bringt sie eine Bekannte auf die Idee, bei einer Sex-Hotline anzufangen. Nachdem sie ein paar Mal reingeschnuppert hat, beschließt sie den Job für eine gewisse Übergangsphase anzunehmen.

Mein Senf zum Buch:
Das Buch hangelt sich quasi von Anruf zu Anruf und Kunde zu Kunde. Neben der Funktionsweise einer derartigen Hotline, erfährt der Leser außerdem, mit welchen Tricks und Maschen, Männer dort ausgenommen werden. Das sind Männer mit schrägen Fantasien, merkwürdigen Neigungen oder Männer, die einfach einsam sind. Dabei wird einem einmal mehr klar, was für gestörte und kranke Menschen es auf der Welt gibt.

Je mehr die Line ihr Leben bestimmt, desto mehr verliert sie ihr eigentliches Ziel aus den Augen und desto mehr stumpft sie ab. Bis sie schließlich am Ende des Buches die Notbremse zieht. Obwohl es viele lustige Stellen im Buch gibt, hinterlässt es nach dem Zuklappen des Buchdeckels doch einen gewaltig bitteren und traurigen Nachgeschmack. 

Fazit: 
Kann man lesen, muss man aber nicht!

3 von 5 Sternen




Ransom Riggs - Die Insel der besonderen Kinder

Anja Druckbuchstaben | 23 August 2012 | 4 Kommentare




Aufbau und Inhalt:
Zunächst einmal hat das Buch ein außergewöhnliches Cover. Ein schwebendes Mädchen und ein sehr dunkler Hintergrund. Damit habe ich es sofort in die Schublade Mystery eingeordnet. Die Geschichte wird aus Sicht des Protagonisten Jacob erzählt. Im Buch selbst befinden sich viele Bilder der beschriebenen Personen. Der Schreibstil ist angenehm.
Jacob bekommt als kleiner Junge merkwürdige Geschichten von seinem Großvater erzählt. Geschichten über besondere Kinder und eine geheimnisvolle Insel. Jacob glaubt seinem Großvater solange, bis er merkt, dass er von seinem Umfeld auf Grund dieser Geschichten abgelehnt wird. Erst nach einem tragischen Ereignis kommt er hinter das ganze Geheimnis.

Meine Meinung:
Ich mag mystische Geschichten, paranormale Phänomene und Personen mit Besonderheiten. Ich finde das sehr faszinierend! Die Geschichte an sich hat mir gut gefallen.
Ein bisschen enttäuscht bin ich von dem Protagonisten Jacob, nicht weil er unsympathisch ist, ganz im Gegenteil! Aber ich finde ihn in Anbetracht seiner Vergangenheit und den Erzählungen seines Großvaters einfach total unaufmerksam: Ich sage nur Dr. Golan. Die Sache zwischen ihm und Emma fand ich etwas befremdlich. Bei den Beschreibungen der Fähigkeiten von Enok, lief es mir mehrfach kalt den Rücken runter. Das hatte wirklich einen Horrorfaktor.
Das aprupte Ende ist ein Stück weit offen, das habe ich schon geahnt, als beim Lesen die letzten Seiten so langsam schwanden. Darüber bin ich etwas enttäuscht. Ich werde ungern im Ungewissen zurückgelassen, obwohl das natürlich Raum für eigene Spekulationen gibt. Offensichtlich ist hier eine Fortsetzung geplant. Ich bin wirklich sehr gespannt wie der Autor diese Geschichte weiterführt!

4 von 5 Sternen



TAG - 8 Dinge über mich

Anja Druckbuchstaben | 21 August 2012 | 1 Kommentar
Ich mache bei dieser Tag-Aktion mit, denn auch ich wurde getaggt, und zwar von Nici

Es geht um 8 Dinge über mich zum Thema Kino

1. Kino ohne Popkorn ist für mich wie Meer ohne Wasser
2. Ich finde das Buch meistens besser als den Kinofilm
3. Ich liebe Filmvorschau im Kino
4. Ich mag keine kleinen Kinos, für mich müssen Kinos groß sein
5. Werbespots im Kino finde ich zum Teil richtig gut
6. In manchen Kinos ist das Popkorn mit Getränk teurer aus der Eintritt, das nervt mich!
7. Kino gehört für mich zu einem schönen Abend unter Freunden
8. Filme sind für die Leinwand gemacht und das lasse ich mir gerne etwas kosten

Mein neues Thema lautet: Essen

Ich tagge hiermit:

Der Smutje
Cut-Station
Traummalerin

Michael Römling - Schattenspieler

Anja Druckbuchstaben | 19 August 2012 | Kommentieren




Klappentext:
April 1945: Berlin liegt in Schutt und Asche, und die Rote Armee steht bereits vor den Toren der Hauptstadt. In den Wirren der letzten Kriegstage kreuzen sich die Wege von Friedrich und dem jüdischen Jungen Leo, der die Nazizeit in dunklen Kellern überleben konnte. Beide sind auf der Jagd nach einem großen Geheimnis: Irgendwo in Berlin liegt ein unsagbar wertvoller Schatz verborgen, den ein hochrangiger SS-Offizier vor Kriegsende noch schnell beiseiteschaffen will. Bald finden die Freunde eine heiße Spur. Doch die Zeit wird knapp, denn Friedrich und Leo sitzt ein mächtiger Gegner im Nacken, der vor nichts zurückschreckt.

Mein Senf zum Buch:
Michael Römling schafft es, die Spannung von der ersten Seite an, kontinuierlich, bis zur letzten Seite ansteigen zu lassen. Nach den anfänglichen Beschreibungen und dem Kennenlernen der Charaktere, entwickelt sich das Buch Seite für Seite zu einem richtigen Page-Turner. Die Jagd nach dem Schatz, der geschilderte Kriegs- und Nachkriegsalltag haben mich wirklich gefesselt. 

Der Autor hat tolle Charaktere geschaffen und dazu noch ein Händchen für Beziehungen. Die Freundschaft zwischen Leo und Friedrich ist durch eine Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit geprägt, das hat mich beeindruckt. Friedrich und Leo ergänzen sich gut. Leo, der Intuitive und Gefühlsmensch. Friedrich, der Draufgänger. Auch die Beziehungen zwischen Marlene und Bernard sowie Wilhelm und Leo spiegeln dies wider. Der Autor hat schon Recht, wenn er schreibt, dass  Freundschaft einem das Gefühl von Unbesiegbarkeit gibt.

In vielen Rezensionen habe ich gelesen, dass die Russen ein sehr großer Sympathieträger waren. Das ging mir zu Beginn auch so. Dies nahm jedoch durch die Vergewaltigungen und Plünderungen, schlagartig ab. Dieses Verhalten schein im Krieg offensichtlich gang und gäbe zu sein, es heißt ja nicht umsonst: "Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht." (Abraham Lincoln).

Was mich sehr verwundert hat, war, dass man neben all der Gewalt und den Sorgen, die ein Krieg so mit sich bringt, so einen großen Wert auf Kunstschätze und Klassik legt. Das ging ja teilweise weit über den einfachen Drang sich zu bereichern hinaus. Das kam mir so unsinnig vor. Verkehrte Welt. An anderen Stellen kämpfen Menschen ums nackte Überleben. Absurd.

Fazit:
In diesem Roman steckt so viel! Neben der tollen Geschichte, gibt es sehr viele witzige und tiefgründige Stellen. Ein wirklich starker Jugendabenteuerroman, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

5 von 5 Sternen


Der besondere Buchladen

Anja Druckbuchstaben | 18 August 2012 | 6 Kommentare
Vor kurzem war ich am Timmendorfer Strand (Ostsee). Dort habe ich direkt am Strand einen ganz tollen Buchladen entdeckt. Dieser Laden nennt sich Mikado Garden Kunst und Buch. Das Konzept hinter diesem Laden ist eine Mischung aus asiatischer Kunst und Büchern. Schon allein die Aussenanlage, ein im asiatischen Stil angelegter Garten mit asiatischen Skulpturen, verschafft eine sehr beruhigende Atmosphäre. Ich weiß nicht wie die das machen, aber es hat auf mich sofort gewirkt, obwohl ich immer dachte, dass ich für so etwas wenig empfänglich bin. Im Laden selbst, den man über einen kleinen Steg erreicht (er ist von Wasser umgeben), kann man zu asiatischen Klängen und umgeben von asiatischen Kunstwerken und Skulpturen, ein erlesenes Angebot an Büchern durchstöbern. Hier sind, wie ich festgestellt habe, auch ein paar aktuelle Highlights dabei. Es ist eine unglaubliche Atmosphäre und ein ganz besonderer Ort. Ihr solltet euch das nicht entgehen lassen, wenn ihr mal da seid!