19 Februar 2026

Zwei ganz besondere Freunde von Aline Portman

       Erschienen am 19.02.2026 | 48 Seiten | 18,00 € | ab 4 Jahren
Aline Portman | Mixtvision
übersetzt von Eva Schweikart



Klappentext

Theo wünscht sich ein Haustier, aber auf keinen Fall ein gewöhnliches Tier. Er möchte etwas Besonderes – einen Wal, einen Bären oder Löwen vielleicht! Doch irgendwie haben sie alle einen entscheidenden Haken: Der Wal ist zu groß für sein Zimmer, der Bär macht Winterschlaf, der Löwe frisst ihn am Ende, wenn er hungrig ist. Oskar wünscht sich ein Herrchen, aber nicht irgendjemanden! Es muss schon eine besondere Person sein. Wikinger, Königin, Astronaut? Leider bringen sie alle schwerwiegende Nachteile mit sich (zu wild, zu beschäftigt, kein Baum zum Pieseln). So hängen Hund und Junge ihren Gedanken nach, bis sie sich zufällig treffen. Und es geschieht, was keiner von ihnen geahnt hätte: Sie sind zwar beide ganz gewöhnlich, werden jedoch ganz besondere Freunde! (Quelle: Mixtvision)

Senf

Freundschaft ist so wichtig, ganz egal in welchem Alter. Dass ein Haustier nicht nur ein Haustier ist, sondern auch ein guter Freund sein kann. ist nur eine der wichtigen Botschaften in dieser Geschichte.

Optisch hat uns das Buch sofort gefallen. Die Illustrationen sind durchweg 2-farbig. Dass sie die Geschichte dermaßen auf den Punkt bringen, ist verblüffend. Zwei Farben sind in unserer knallbunten und lauten Welt wirklich nicht viel. Die Art der Illustration hat eine angenehme Ruhe in die Geschichte gebracht. 

Theo hat viele gute Ideen für ein spannendes Haustier. Doch nachdem er den Wunsch äußert, beginnt er selbst zu reflektieren und sieht ein, dass große und gefährliche Tiere durchaus auch Nachteile haben. Schön fanden wir, dass er dabei nicht von Erwachsenen belehrt wird. Theo macht sich ungestört seine eigenen Gedanken. 
Ganz ähnlich geht es dem Hund Oskar. Doch so spannend und stark ein Herrchen/ Frauchen auch sein mag, wenn am Ende keine Zeit zum Spielen bleibt, ist es doch langweilig. 

Unsere Lieblingsstelle ist die, in der Oskar sich ausmalt einen Astronauten als Herrchen zu haben. Aber wenn sie dann zusammen auf dem Mond landen, wo soll er denn da Pipi machen? Es gibt dort keine Bäume! Darüber müssen wir jedes Mal lachen.


Fazit

Eine tolle Geschichte darüber, dass wir vielleicht nicht immer das bekommen, was wir wollen, jedoch oft glücklicherweise genau das, was wir brauchen. Theo ist kein furchteinflößender Wikinger und Oskar kein gigantischer Wal. Vielleicht passen sie genau deswegen so gut zusammen. Ein tolles Beispiel dafür, dass Freundschaften meist ganz natürlich und unerwartet entstehen. Absolute Vorlese-Empfehlung von uns!
 

(5 von 5 Punkten)


Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an Mixtvision!

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